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Der Soldatenmord - Die Schüsse von Lebach

 
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht
Uraufgeführt am:
2001-06-07
Laufzeit:
45 Minuten
Teil von:
Sprachen (im Original):
Deutsch
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Das Munitionsdepot des Batallions 261 der Fallschirmjäger der Bundeswehr bei Lebach im Saarland wurde in der Nacht zum 20. Januar 1969 überfallen.

Handlung

Das Munitionsdepot des Batallions 261 der Fallschirmjäger der Bundeswehr bei Lebach im Saarland wurde in der Nacht zum 20. Januar 1969 überfallen. Zwei Männer durchschnitten den Maschendrahtzaun, drangen in die Wachunterkunft ein und erschossen vier der fünf dort befindlichen Wahsoldaten. Vier der Soldaten wurden im Schlaf erschossen, der fünfte der schwerverletzt überlebte, hatte Wache.

Der sogenannte Soldatenmord traf die Bundeswehr mitten im Frieden und führte sie regelrecht vor, weil Sicherheitsdefizite bei der Armee aufgedeckt wurden. Die in Bonn regierende Koalition aus CDU und SPD – noch voll im Zug des Ost-West-Konfliktes – wackelte kurzzeitig. An den Universitätsstandorten der BRD lieferten sich Polizei und Studenten noch Straßenschlachten. Und so geisterte durch die Presse, dass der Soldatenmord nur politisch motiviert sein könne und könne nur von der APO beganngen worden sein. Die größte Fahndungsaktion der Nachkriegs-zeit ergab dann ein anderes Täterbild. Die vier jungen Soldaten mußten sterben, weil drei andere junge Männer vom sorglosen Leben unter südlicher Sonne träumten, das eigentliche Verbrechen sollte erst noch folgen, Erpressung im großen Stil. Doch sie brachten nichts zustanden, sondern töteten nur vier Soldaten und einen fünften schwer.

Drei Monate nach der Tat hatten Oberstaatsanwalt Siegfried Buback und das BKA die Täter gefaßt. Am 7. 8. 1970 verkündete das Schwurgericht Saarbrücken die Urteile: Zweimal lebenslänglich wegen Mordes für die beiden Haupttäter, sechs Jahre Haft wegen Beihilfe zum Mord gegen den dritten der Täter.

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