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Das süße Leben

La dolce vita

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7.38
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1960-02-03
Laufzeit:
174 Minuten
Sprachen (im Original):
Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch
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In einer Zeit der Stagnation hielt Fellini der römischen Schickeria den Spiegel vors Gesicht. Mit beißendem Witz porträtiert dieser epochale Film die sinnentleerte Dekadenz der High Society. Bei seiner Erstaufführung löste der Filmklassiker einen Skandal aus.

Handlung

Immer auf der Suche nach Sensationen

In der Eröffnungssequenz fliegt eine Christusstatue mit ausgebreiteten Armen an einem Hubschrauber über Rom.

Über sieben Tage und sieben Nächte folgt die Handlung dem Klatschreporter Marcello Rubini (Marcello Mastroianni) durch die Ewige Stadt. Obwohl der Journalist auf seinem Gebiet sehr erfolgreich ist, hängt er der Hoffnung nach, irgendwann ein seriöser Schriftsteller zu werden. Doch bis dahin sucht Marcello für ein Skandalblatt in den römischen Bars und Nachtclubs der Via Veneto nach neuen Sensationsgeschichte. Der smarte Frauenheld ist selbst ein Teil der römischen Schickeria. Von seinem Beruf gelangweilt, sucht er Trost in Frauenbekanntschaften. Am ersten Abend lernt er die junge Erbin Maddalena (Anouk Aimée) kennen, um mit ihr kurz darauf ins Bett zu steigen.

Marcello und die Frauen

Als Marcello in der Morgendämmerung nach Hause kommt, findet er seine Freundin Emma (Yvonne Furneaux) vor, die versucht hat sich aus Eifersucht das Leben zu nehmen. Hilflos liefert er sie ins Krankenhaus ein, muss aber anschließend sofort zum Flughafen Ciampino, um der Ankunft der schwedischen Hollywood-Schauspielerin Sylvia Rank (Anita Ekberg) beizuwohnen. Nach einer Pressekonferenz begleitet Marcello die schöne Blondine durch die Stadt. Die Nacht endet mit einem Kuss im Trevibrunnen. Als er sie zu ihrem Hotel bringt, wartet dort bereits ihr Verlobter Robert (Lex Barker), der Marcello im Beisein des Fotografen Paparazzo (Walter Santesso) und anderen Pressefotographen verprügelt.

Sein Vorbild Steiner

Am nächsten Tag besucht Marcello eine Intellektuellen-Versammlung, deren Vorsitz sein Freund Steiner (Alain Cuny) inne hat. Marcello beneidet den ernsthaften, weitgereisten Schriftsteller, der als Hobby die Aufnahmen von Naturgeräuschen sammelt. Steiner lebt in einer geschmackvoll eingerichteten Wohnung mit seiner Frau und zwei Kindern.

Das Wunder

Der rasende Reporter unternimmt weitere Ausflüge. Einer führt ihn nach Terni, einer Kleinstadt nördlich von Rom. Zwei Kinder einer armen Familie behaupten, dass ihnen die Madonna erschienen sei. Vor dem Wohnhaus der Familie bildet sich ein Menschenauflauf. Die einen suchen Trost und Heilung und die anderen wollen über die Sensation berichten.

Der Schock

Nach einem ausschweifenden Schlossfest mit einer Gruppe Adliger, erfährt Marcello, dass sein Freund Steiner seine Kinder und sich selbst erschossen hat. Marcello vermutet, dass Steiner aus Angst vor dem Leben und der Zukunft, diese schockiernde Tat begangen hat.

Nadia (Nadia Gray) möchte ihre Scheidung feiern. Zu diesem Zweck dringen Marcello und ein paar Freunde in die Villa eines abwesenden Bekannten ein. Um die lustlose Gesellschaft aufzuheitern, streapt die frisch geschiedene Frau und Marcello spielt den Alleinunterhalter. Doch niemamd amüsiert sich. Bei Tagesanbruch gehen sie an den nahegelegenen Strand. Marcello erscheinen zwei Symbole: Ein monströser an Land gespültes Fisch und ein unschuldiges, reines Mädchen, das ihn kurz vorher geküsst hat. Das Mädchen möchte ihn durch Gesten und Schreien etwas aus einiger Entfernung mitteilen. Doch Marcello kann sie nicht verstehen.

Weiterführende Informationen

Weitere Infromationen im Internet

Quellen

  • Chris Wiegand: Frederico Fellini, Herr der Träume 1920-1993. Ort: Köln, Taschen, 2003
  • Claudio G Fava, Aldo Vigano: Frederico Fellini, Seine Filme – sein Leben. Hrsg. Bernhard Matt, Ort: München, Heyne Verlag, 1987
  • La dolce Vita bei der Wikipedia (dts.)
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