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Der Kindermörder Jürgen Bartsch

 
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht
Uraufgeführt am:
2000-05-18
Laufzeit:
45 Minuten
Teil von:
Sprachen (im Original):
Deutsch
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"Bestie von Langenberg", "Teufel in Menschengestalt" - so titelt die Presse am Morgen des 22. Juni 1966, nachdem die Polizei tags zuvor den 19-jährigen Metzgergesellen Jürgen Bartsch in der Wohnung seiner Adoptiveltern festgenommen hat.

Handlung

Jürgen Bartsch, eigentl. Karl-Heinz Sadrozinski (geb. am 6. 11. 1946 in Essen – Gest. am 28. 4. 1976 in Lippstadt-Eickelborn) – dessen Name bereitete vom 22. 6. 1966 an den gleiche Schrecken wie die Namen der Triebtäter Haarmann und Kürten in den 1920er und 1930er Jahren. Keiner der bekannten Serienmörder hat sich so offen zu den Taten geäußert, die er verübt hat, kein Sexualstraftäter wurde von so vielen Gutachtern begutachtet, wie Jürgen Bartsch und dennoch bleibt diese Person ein Rätsel, das nicht mehr gelößt werden kann.

Vier Jungen im Alter von 8 bis 12 Jahren hat Bartsch umgebracht. Der erste Mord geschah, als Jürgen Bartsch gerade 15 Jahre alt ist. Alle seine Opfer sprach er auf Kirmesplätzen an und lockte sie in einen Luftschutzstollen bei Langenberg, unweit seines Elternhauses. In diesem Stollen wurden die Kinder mißbraucht, gequält und umgebracht. Zum Verhängnis wurde ihm sein fünftes Opfer am 18.6.1966, das sich befreien konnte und flüchtete. Am 21. Juni 1966 war der Kirmesmörder „Bartsch„ gefasst.

Der Fall Bartsch beschäftigte in den 1960er Jahren Juristen, Ärzte, Psychologen und die Öffentlichkeit. Im Dezember 1967 wird er aufgrund umstrittener Gutachten zu lebenslang verurteilt. In einem zweiten Prozess vor der Jugendkammer des Landgerichts Düsseldorf werden weitere Gutachten vorgelegt und er endet mit einem wesentlich geringeren Strafmaß. Bartsch bekommt 1o Jahre Jugendstrafe und wird später in die psychatrische Heil- und Pflegeanstalt Eickelborn untergebracht. Dort heiratet er am 5. Januar 1974 die Schwesternhelferin Giesela Deike aus Hannover, die schon kurz nach dem Prozess Kontakt zu ihm hatte. „Irgendwann, wenn ich hier raus komme, wollen wir Kinder„ erklärt Bartsch.

Doch dazu kommt es nicht mehr. Schuldgefühle und Mordphantasien quälen ihn täglich. Um ihm von diesem Druck zu befreien, schlagen die Ärzte verschiedene Therapien vor und erwägen sogar eine Gehirnoperation. Schließlich lässt er sich 1976 kastrieren, bei der Operation bricht sein Kreislauf zusammen. Bartsch ist tot. Die Obduktion ergibt, eine falsche Dosierung des Narkosemittels „Halothan„ hat den Tod verursacht – ein Kunstfehler, wie die Chirurgen einräumen..

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