IT, FR 
 

Mein Onkel

Mon Oncle

abstimmen
(14 Stimmen)
7.43
bearbeiten Hilfe

Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1958-05-11
Laufzeit:
110 Minuten
Sprachen (im Original):
Französisch
bearbeiten Hilfe

Trailer

Play

englisch

hinzufügen Hilfe

Kategorien

hinzufügen Hilfe

Schlagwörter

hinzufügen Hilfe

Verweise

 Es wurden noch keine Verweise auf andere Filme festgelegt.
Hilfe

Rückverweise

Auf diesen Film wurde in den folgenden Filmen verwiesen:

Verweis

bearbeiten Hilfe

Alternative Titel

Für diese Sprache wurden noch keine alternativen Namen festgelegt.
Film angelegt von:
unknown
Film zuletzt bearbeitet von:
Hilfe

Filminformationen einbinden

Mit viel ideenreicher Situationskomik erzählt Jaques Tati auf poetische Art und Weise von der Diskrepanz zwischen Herz und Technik. Der französische Regisseur erhielt für die liebenswürdige Gesellschaftssatire den Oscar als bester ausländischer Film.

Handlung

Die Familie Arpel ist kürzlich erst in ihr modernes neues Haus gezogen. Madame Arpel (Adrienne Servantie) ist sehr stolz ihr neues Zuhause und ist die meiste Zeit mit dem Putzen beschäftigt. In der übrigen Zeit stattet sie den Neubau so minimalistisch wie möglich, aber höchst modern aus. So arbeiten inzwischen das Garagentor, die Türen und Küchengeräte vollautomatisch. Wenn es am Gartentor klingelt, schaltet die Frau des Hauses den zentral im Kiesgarten positionierten Brunnen ein, bevor sie auf den Türöffner drückt. Der Herr des Hauses Monsieur Arpel (Jean-Pierre Zola) hat selbst kaum Zeit, dass neue Haus zu genießen. Der untersetzte Mann ist der Generaldirektor einer Plastikschlauch-Fabrik.

Ihr gemeinsamer Sohn Gérard (Alain Bécourt) fühlt sich in der perfekt funktionierenden Wohnmaschine nicht wohl. Mit anderen Lausbuben spielt er auf der Straße Passanten und Autofahrern Streiche. Am Liebsten zieht der Junge mit seinem wortkargen, leicht verschrobenen Onkel (Jacques Tati) durch die Altstadt. Monsieur Hulot hat Zeit und kennt fast alle Menschen in der kleinen Altstadt. In der gefühllosen Industriewelt findet er sich nicht zurecht und müht sich vergeblich mit der fortschrittlichen Technik ab. Er nimmt lieber einen tiefen Zug aus seiner Pfeife und wohnt weiterhin in seiner alten verwinkelten Wohnung.

Nicht nur weil Gérard von den gemeinsamen Ausflügen mit seinem Onkel völlig verdreckt zurückkommt, ist sein Vater auf seinen Schwager nicht gut zu sprechen. Monsieur Arpel versteht Monsieur Hulot einfach nicht. Vor allem versteht er nicht warum sein Sohn den schusseligen Mann sichtlich gern hat und ihn missachtet. Aber am Ende wird auch der pflichtbewusste Generaldirektor dazulernen.

Wissenswertes

  • Tatis Hulot sagt nicht einen Satz in dem Film, obwohl er die Hauptrolle in dem Film spielt.
  • Für die englische Version My Uncle wurden die französischen Schilder durch englische ersetzt.
  • Die französisch-italienische Coproduktion gewann bei der Oscar-Verleihung die begehrte Trophäe für den besten ausländischen Film. Damit ist Mon Oncle der dritte Film in der Geschichte der Oscarverleihungen, der diese Auszeichnung erhält. Der erste war La Strada – Das Lied der Straße 1956.
  • Mon Oncel ist Jacques Tatis erster Film in Farbe.
  • Mit altmodischer, typisch französischer Musik untermalte Tati die Altstadtszenen. Für das moderne Wohnen gibt es keine Musik, nur Brunnengeplätscher.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Netz

Quellen

Artikel bearbeiten


Empfehlungen

Alle Textinformationen auf dieser Seite sind lizensiert unter den Bedingungen der Creative Commons-Lizenz. Für mehr Informationen, siehe bitte unter Copyright nach. Wir kooperieren mit www.moviepilot.de und tv-browser.org.
Mobile