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I’m Not There

I'm Not There

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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 2007-08-31
Laufzeit:
135 Minuten
Sprachen (im Original):
Englisch
Offizielle Website:
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Todd Haynes preisgekrönte, experimentelle Filmbiografie über das Leben und Schaffen Bob Dylans besitzt im Gegensatz zu anderen Biopics keine in sich geschlossene Handlung. Der Regisseur entwirft dagegen sechs Episoden mit fiktiven Charakteren und zeigt so die unterschiedlichen Facetten des einflussreichen Künstlers.

Handlung

Woody Guthrie

1959 zieht der elfjährige Woody Guthrie (Marcus Carl Franklin) durch die Landschaft, springt auf Güterzüge auf und trägt einen Gitarrenkoffer mit der Aufschrift Diese Maschine tötet Faschisten bei sich. Altklug belehrt er die Menschen, die er trifft, er wolle Musik machen, die von den Menschen verstanden wird – Folk. Eine Frau, die für ihn kocht, rät ihm daraufhin, Musik zu machen, die von den aktuellen Zeitgeschehnissen berichtet.

Arthur Rimbaud

Arthur Rimbaud (Ben Whishaw) ist 19 Jahre alt und sitzt vor einem Untersuchungsausschuss.

Jack Rollins

Jack Rollins (Christian Bale) spielt einfache Folkmusik und wird dafür geliebt. Jahre später wendet er sich plötzlich vom Rummel um seine Person ab. Alice (Julianne Moore), eine ehemalige Freundin – in Anspielung an Joan Baez – berichtet rückblickend von Rollins Verachtung für die damalige US-amerikanische Gesellschaft, die zerrissen zwischen Rassentrennung und Vietnamkrieg war. Rollins entschied sich schließlich dazu, in eine Kirchengemeinde einzutreten und dort spirituelle Lieder vorzutragen.

Robbie Clark

Robbie Clark (Heath Ledger) lernt 1964 die Französin Claire (Charlotte Gainsbourg) kennen und lieben. Die beiden bekommen zwei Töchter, doch die Ehe scheitert, vor allem, weil Robbie sich immer mehr zu einem Chauvinisten entwickelt und Claire die Freiheit raubt, ihre Bilder zu malen. Nach der Trennung leben die Töchter bei Claire – Robbie verschwindet monatelang zu Dreharbeiten und beginnt ein Verhältnis mit seiner Kollegin. Als er die beiden Töchter zu einem Bootsauflug abholt, treffen sich die beiden zum ersten Mal seit langem wieder.

Jude Quinn

Jude Quinn (Cate Blanchett) ist ein bekannter Musiker, der sich nicht nur vor der Presse, sondern auch den eigenen Fans ständig rechtfertigen muss. Er leidet an der zerbrochenen Beziehung zu einem Model (Michelle Williams) und raucht 80 Zigaretten pro Tag – doch in den Pressekonferenzen und Interviews mit Kulturjournalisten zeigt er sich auffallend schlagfertig und lässig, sodass man meinen könnte, er sei an allem desinteressiert. Bei einem Festival spielt er laute Musik mit E-Gitarre und wird dafür von den Fans ausgebuht. Zerbrechlich, doch in gleichzeitiger Selbstüberschätzung zeigt der Sänger seine androgynen, aber auch zutiefst masochistischen Charakterzüge.

Billy the Kid

Billy the Kid (Richard Gere) ist alt geworden und möchte in der Einöde des Wilden Westens als eine Art Eremit in Ruhe gelassen werden, als plötzlich ein sechsspuriger Highway durch den (verwunschenen) Wohnort seiner Wahl gebaut werden soll. Der Mann, der ihn jahrelang verfolgt hat, Pat Garret, hält in diesem Ort eine Rede, doch Billy the Kid überlistet ihn und kann auf einem Güterzug entkommen.

Wissenswertes

  • I’m Not There wurde in Los Angeles, in Montreal und in einigen anderen Orten in Québec gedreht. Der Film hatte seine Weltpremiere am 3. September 2007 auf den Internationalen Filmfestspielen von Venedig 2007.
  • Cate Blanchett wurde 2007 für ihre schauspielerische Leistung mit der Coppa Volpi, dem Darstellerpreis der 64. Filmfestspiele von Venedig, ausgezeichnet. Zudem wurde sie 2008 mit dem Golden Globe Award in der Kategorie Beste Nebendarstellerin ausgezeichnet und ist für den Oscar in der in der Kategorie Beste Nebendarstellerin nominiert.
  • Todd Haynes gewann neben mit Abdellatif Kechiche (La Graine et le mulet) den Silbernen Löwen als Größte Entdeckung des Festivals.
  • Der Cutter Jay Rabinowitz, der seit Down by Law – Alles im Griff die Filme Jim Jarmuschs schneidet und für seine Leistung bei Requiem for a Dream ausgezeichnet wurde, montiert die sechs Episoden und Facetten aus Dylans Leben durch verschiedene Originalsongs des Künstlers, aber auch durch Coverversionen (z.B. durch die Gruppe Calexico) aneinander.
  • Der Film wurde in Quebec und Montreal gedreht.
  • I’m not there wurde auf dem Telluride Film Festival am 31. August 2007 uraufgeführt.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet

Quellen

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