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Die 12 Geschworenen

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7.33
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1957-04-13
Laufzeit:
96 Minuten
Budget:
$340,000
Sprachen (im Original):
Englisch
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englisch

Regisseur:
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    Die 12 Geschworenen
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    Die zwölf Geschworenen
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1957 gelang Sidney Lumet der Durchbruch mit seinem Kinodebüt Die 12 Geschworenen. Wie ein Theaterstück inszeniert erzählt der Film von 12 Geschworenen, die über das Leben eines 18jährigen Jungen entscheiden sollen, der seinen Vater getötet haben soll.

Handlung

In einem Prozess um den Mord an seinem Vater durch einen 18jährigen Puertoricaner sollen 12 Geschworene entscheiden, ob sie den Jungen für schuldig und damit zum Tode verurteilen. Zu den Beratungen ziehen sie sich in einen Raum zurück, in dem nicht nur aufgrund des schwülen Wetters eine aufgeheizte Stimmung herrschen wird.

Denn während elf Geschworenen auf schuldig plädieren, kann sich Geschworener Nr. 8 (Henry Fonda) nicht dazu durchringen. Ruhig und gewissenhaft erklärt er der Gruppe, wieso er den Puertoricaner nicht verurteilen kann: Zuviele Ungereimtheiten seien noch ungeklärt, außerdem habe der Pflichtverteidiger des Angeklagten nicht alle Wege ausgelotet, um für seinen Mandanten einen Freispruch zu erwirken. Gemäß dem Grundsatz “In dubio pro res” müsse er daher freigesprochen werden.

Entsetzen und Ärgernis machen sich unter den Geschworenen breit. Hätten sie sofort ein einstimmiges Urteil erreicht, wäre ihr Arbeitstag nun am Ende angekommen. Doch nun müssen sie diskutieren, bis sie den Abtrünnigen überzeugt haben oder bis der Richter akzeptieren kann, dass trotz langer und eindringlicher Diskussion kein einstimmiges Urteil erreicht werden konnte.

Geschworener Nr. 8 demontiert alsbald die für die Schuld des Angeklagten sprechenden Tatbestände und gewinnt so mehr und mehr der Geschworenen für sich. Was der Pflichtverteidiger versäumt hat, muss nun der Geschworene Nr. 8 neu aufrollen. Doch je mehr der Gruppe ihre Meinung über Schuld oder Unschuld ändern, desto aggressiver wird Geschworener Nr. 10. Letzten Endes bricht aber auch seine Wut in sich zusammen und offenbart sich als Konsequenz aus persönlichem Unglück.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet und Literatur

  • Kuzina: Der amerikanische Gerichtsfilm. Justiz, Ideologie, Dramatik, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2000.
  • Chase: Movies on Trial. The Legal System on the Silver Screen, The New York Press, New York 2002.
  • Rezension auf der Filmzentrale
  • Rezension auf filmsite.org (engl.)
  • Rezension in der New York Times vom 15.04.1957
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