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Drei verschiedene Fassungen

 

Drei verschiedene Fassungen

Es existieren drei verschiedene Versionen der Verfilmung des gleichnamigen Romans Das Boot. Da es sich um eine Koproduktion zwischen den Bavaria Film International und den Sendeanstalten Westdeutscher Rundfunk (WDR) und Süddeutscher Rundfunk handelt, wurde die zweistündige Kinofassung als kürzere Variante zur fünfstündigen dreiteiligen Fernsehreihe gedreht.

Die Kinofassung war äußerst erfolgreich. Das Boot wurde für sechs Oskars nominiert, konnte aber keinen Academy Award gewinnen. Die Fernsehfassung erfuhr von den Kritiker und dem Buchautor Lothar Günter Buchheim ebenfalls sehr wohlwollende Kritiken. Im Gegensatz zur Kinofassung wurde die unerträgliche Langeweile der fünfzigköpfigen Besatzung, die auf engsten Raum zusammengepfercht waren, spürbar. Die Zeit des Wartens macht auch plausibel, warum die Mannschaft in eine überschäumende Euphorie verfällt, als sie ihren ersten Kampfeinsatz hat. Wolfgang Petersen produzierte Jahre nach der Veröffentlichung der ersten Kinofassung seinen eigene dreieinhalbstündigen Director’s Cut.

Quellen

  • Informationstafeln bei der Ausstellung “Das Boot – Revisited” im Deutschen Filmmuseum Frankfurt/Main vom 19.09.2006-07.01.2007

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