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Shosholoza Express

 
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 2010-05-16
Laufzeit:
59 Minuten
Sprachen (im Original):
Deutsch
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Im neuen Südafrika sind alle gleich: Schwarze, Weiße, Inder und Farbige. Auf einer Zugfahrt im Shosholoza Express begegnen sie den Brüchen ihrer Vergangenheit. 20 Jahre nach Ende der Apartheid ist nichts wie es war, aber auch nichts wie es sein sollte. Auf der Reise durch moderne Stadtzentren, verwahrloste Townships und endlose Weiten erzählt der Film von inneren Grenzen und Vorurteilen.

Handlung

Alles ist anders in Südafrika: Wo früher strikte Rassentrennung herrschte, steigen heute Schwarze, Weiße, und Farbige1 in denselben Zug. 27 Stunden dauert die Fahrt auf einer der längsten Strecke des “Shosholoza Meyl Expresss”. Tür an Tür reisen Menschen mit denkbar verschiedenem Gepäck. Sie erzählen aus ihrem Leben und öffnen mit ihren persönlichen Geschichten den Blick für die Brüche und Verwerfungen der Vergangenheit, die das Leben in Südafrika bis heute bestimmen.

Der „Shosholoza Meyl Express“ ist der Zug der kleinen Leute. Im Vergleich zu anderen Transportmitteln ist er günstig und wird vom normalen Volk genutzt. Und während draußen die Landschaft vorbeizieht, taucht der Film ein in die Erzählungen der Fahrgäste. 20 Jahre nach Ende des Apartheidregimes werden große Anstrengungen unternommen, systematische Ausgrenzungen zu beseitigen und erlittene Benachteiligungen auszugleichen. Und doch bleibt im Zug jeder lieber für sich. Das Regime ist überwunden, aber seine Spuren sind allgegenwärtig.

„Shosholoza“ kommt aus dem isiZulu und bedeutet: „Geh weiter, beweg dich, gib nicht auf!“ Als Arbeiterlied wurde es in den Minen gesungen, um sich gegenseitig Mut zu machen und nicht aufzugeben. Auch in den Zügen, die die Arbeiter aus dem gesamten südlichen Afrika an ihre Einsatzorte brachten, wurde das Lied gesungen. Heute hat es sich zu einer zweiten Nationalhymne entwickelt und gab dem Zugunternehmen nach dem Ende der Apartheid seinen Namen.

Die Regisseurin Beatrice Möller kehrt mit ihrem Film in das Land ihrer Kindheit zurück. Sie zeigt ein Südafrika jenseits der grellen Farben, der großen Schlagzeilen und der touristischen Highlights. Die Erzählungen der Reisenden, ihre Visionen und ihre Erinnerungen an die Apartheid, an das Ende des Regimes und an den Neuanfang spiegeln den Zustand eines Landes, das schwer trägt an seinem Erbe.

Alles ist anders in Südafrika. Aber kaum etwas ist so, wie es sein soll: Die Rassenschranken sind abgeschafft und doch sind sie allgegenwärtig, unsichtbar, in den Köpfen der Menschen, die alle im selben Zug sitzen. Aber nicht im selben Abteil.

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