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Ein Schnitzel für drei

 
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 2010-06-02
Laufzeit:
90 Minuten
Sprachen (im Original):
Deutsch
Produktionsfirmen:
-
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Die arbeitslosen Kumpel Günther und Wolfgang gehen unterschiedlich mit ihrer Situation um und stehen am Ende doch mit dem gleichen Ergebnis da: kein Job. Als sie in die Reichweite Geldschatzes kommen, ändert sich ihr Leben komplett.

Handlung

Ex-Tierpfleger Günther ist langzeitarbeitslos, ebenso wie sein bester Kumpel Wolfgang. Kein Job, kaum Geld, wenig Perspektive. Das Leben meint es nicht gerade gut mit ihnen. Doch während der gelernte Herrenausstatter Wolfgang unermüdlich mit der Arbeitsagentur kooperiert, Bewerbung um Bewerbung schreibt und sich bei jeder Fortbildung allergrößte Mühe gibt, geht Günther gegenüber seiner zuständigen Sachbearbeiterin auf Konfrontationskurs: Er möchte sein Geld im Zoo bei seinen heiß geliebten Robben verdienen. Und sonst nirgendwo.

Auch wenn die Freunde durchaus unterschiedlich mit ihrer Arbeitslosigkeit umgehen: Das Ergebnis ist bei beiden gleich. Sie stehen weiter ohne Job da. Darunter leidet auch Wolfgangs Familienleben. Ehefrau Karin hätte lieber einen starken Mann im Haus. Und Tochter Jessica rebelliert, weil sie den Führerschein machen will, ihre Eltern aber als Finanziers komplett ausfallen. Erst als sie auf Günthers demenzkranken Nachbarn Hermann treffen, beginnt sich das Blatt zu wenden.

Zunächst nervt der verwirrte Senior gewaltig. Doch als Günther durch Zufall einen Geldschatz in seiner Wohnung entdeckt, ändert sich das schlagartig. Während Hermann jegliche Erinnerung an das Geld verloren hat, spukt es dem arbeitslosen Tierpfleger unaufhörlich im Kopf herum. Er sieht seine Chance gekommen – und möchte das Geld mit Wolfgang teilen. Doch den plagen Skrupel: Man darf den armen alten Mann doch nicht einfach bestehlen! Etwas anderes wäre es natürlich, wenn das Geld eine Art Gehalt wäre. Seit dem Tod der Nachbarin Anna, in deren Wohnung nun Günther lebt, sorgt sich nämlich niemand mehr um den einsamen Hermann. Keiner, der aufräumt, saugt, putzt, die Wäsche beziehungsweise Hermann wäscht. Es gibt mächtig viel zu tun. Und die beiden Freunde packen an.

Hermann sieht das Engagement der eigentümlichen Herren zwar zunächst skeptisch – wo ist eigentlich Anna, sind die zwei etwa schwul? – , doch gegen die Hilfe lässt sich auf Dauer nun wirklich nichts einwenden. Und das beste Schnitzel aus dem Ruhrgebiet, das sich Günther und Hermann nun endlich leisten können, mundet auch ihm hervorragend.

Mit dem Reichtum kommen aber auch Probleme. Für Missstimmung sorgt, dass Günther einen guten Teil des Geldes zur Rettung des Zoo-Robbenbeckens ausgibt, um dort wieder arbeiten zu können – ohne Wolfgang zu fragen. Der wiederum muss seiner Frau erklären, warum er sie plötzlich galant ins Restaurant ausführen kann. Die einzig coole Ausrede, die ihm einfällt: Er gibt sich als jener Bankräuber aus, der gerade in der Stadt sein Unwesen treibt. Auch Günther macht sich so seine Gedanken über exakt diesen Bankräuber. Sollte es sich bei dem Geld in Hermanns Werkzeugkasten etwa um die Beute handeln? Er hat auch schon einen Verdacht, wer es dort versteckt haben könnte: die hübsche Nachbarin Eva, die so verdächtig freundlich ist und sogar Besuch von der Polizei bekommt.

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