Serie 

Quincy

Quincy, M.E.

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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht
Serientyp:
Serie (staffelbasiert)
Produktionsfirmen:
-
Vorhandene Staffeln:
8
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Gerichtsmediziner Dr. Quincy ist die Hauptfigur der gleichnamigen Serie. In insgesamt 148 Episoden versuchte der Mediziner, mysteriöse Todesfälle aufzuklären, zuweilen etwas übereifrig, jedoch stets mit den besten Absichten. An Quincys Seite waren dabei meist sein Assistent Sam Fujiyam, sein Vorgesetzter Robert Asten und Lieutenant Frank Monahan.

Handlung

Die Folgen der frühen Staffeln basieren auf kriminalistischen Untersuchungen. Typischerweise findet der akribische Gerichtsmediziner (M. E. = Medical Examiner) Spuren, die den Fällen eine völlig neue Wendung geben. Ein typisches Beispiel sind hier Giftmorde.

Später begann die Serie, gesellschaftliche Probleme zu thematisieren wie die zögerliche Einführung der Helmpflicht für Motorradfahrer oder die Vernachlässigung pflegebedürftiger Menschen. Obwohl die Serie keine fundamentale Gesellschaftskritik übt (Probleme werden üblicherweise durch die Initiative einzelner Personen gelöst), war die Thematisierung gesellschaftlicher Probleme in einem derartigen Serienformat doch sehr innovativ und zeigt den Mut der damaligen Programmverantwortlichen bei NBC.

Einer der Hauptgründe der Attraktivität der späten Folgen für das heutige deutsche Fernsehpublikum ist vermutlich die Möglichkeit, bekannte soziale Probleme aus einer anderen zeitlichen (70er Jahre) und nationalen (USA) Perspektive zu betrachten. Außerdem zeigt die Figur des Quincy eine Art, mit dem Tod umzugehen, die sowohl durch professionelle Distanz als auch durch Achtung gegenüber seinen „Patienten“ gekennzeichnet ist.

Obwohl Quincy im Labor Leichen untersucht, erledigt er auch oft polizeiliche Untersuchungen, die nicht zu den Aufgaben eines Gerichtsmediziners gehören (ein Abstrich bei der Exaktheit zugunsten der Dramaturgie). Er arbeitet mit Sam Fujiyama zusammen, lebt auf einem Segelboot, welches die meiste Zeit der Serie im Trockendock liegt und ist bei den Frauen beliebt. Er war einst verheiratet, seine Frau Helen starb jedoch an Krebs. Gegen Ende der Serie heiratet er Dr. Emily Hanover.

Personen

Sam Fujiyama (p:103547)

Er ist der treue Assistent von Quincy im gerichtsmedizinischen Institut von Los Angeles, ist von Beruf Chemotechniker und assistiert Quincy bei jeder Obduktion. Gespielt wird er von dem Schauspieler Robert Ito. Sam Fujiyama ist wohl nicht verheiratet, hat aber eine (wechselnde) Freundin. Mindestens in einer Folge (Puzzlespiel/… The Thigh Bone’s Connected to the Knee Bone …) spricht er am Telefon jemand mit Sweetheart an. Am Ende spricht er mit dieser Person auch noch einen Satz auf japanisch. Gewöhnlich sieht man ihn in einem Laborkittel.

Robert Asten (John S. Ragin)

Er ist Quincys Vorgesetzter. Das Verhältnis zwischen den beiden ist des Öfteren angespannt, da Astens größtes Anliegen meistens darin besteht, einen Fall schnell abzuschließen. Nicht selten drängt er Quincy auf ein Beenden der Arbeiten, während dieser noch offene Fragen zum Todesfall sieht.

Lieutenant Frank Monahan und Sergeant Brill (Garry Walberg und Joseph Roman)

Lt. Frank Monahan arbeitet bei der Mordkommission der Polizei von Los Angeles, Sergeant Brill ist sein Mitarbeiter. In der Regel bearbeiten die beiden die Fälle, bei denen Quincy für die Obduktion zuständig ist. Aufgrund Quincys Kompetenzüberschreitungen geraten dieser und die beiden Polizisten meistens in Streit.

Danny Tovo (Val Bisoglio)

Tovo ist ein Freund Quincys, der ein Lokal betreibt, das regelmäßig von Quincy und seinen Kollegen besucht wird.

Hintergrund

Quincy, M. E. basiert auf der kanadischen Serie Wojeck (mit John Vernon in der Titelrolle), die von der Canadian Broadcasting Corporation in den 60er Jahren gesendet wurde.

Quincy war zunächst Teil der Reihe NBC Mystery Movie, der z. B. auch Columbo angehörte und erschien dabei in Form 90-minütiger Filme. Wegen des großen Erfolges wurde Quincy schließlich zu einer wöchentlichen, einstündigen Serie und war das einzige Format, das nach dem Ende der NBC-Mystery-Movie-Reihe 1977 fortgeführt wurde.

Es heißt, Pate für Quincy und Wojeck war der real existierende Dr. Thomas Noguchi, Gerichtsmediziner im Los Angeles County in Kalifornien. Dieser Gerichtsmediziner führte Autopsien an verstorbenen Stars wie Marilyn Monroe, Natalie Wood und John Belushi durch. Auch versuchte er in Quincy-Manier zu beweisen, dass beim Attentat am 5. Juli 1968 auf Robert Kennedy der tödliche Schuss im Gegensatz zu den Aussagen im offiziellen Bericht nicht von Sirhan Sirhan abgefeuert worden sein konnte.

Zu dem Umstand, dass Dr. Noguchi angeblich als Vorbild für die Serie gedient habe, antwortete Jack Klugman gemäß eines Interviews aus dem Jahr 2009 auf jackklugman.de: „Das ist eine Legende und eine Lüge, die vor allem von Dr. Noguchi selbst lanciert wurde, nachdem Quincy ein weltweiter Erfolg war. Unsere Serie basierte auf einem Pathologen, der bereits in den 1920er Jahren in New York arbeitete.“

Quincys Vorname wird in der Serie nie genannt. In einer Folge ist auf seinem Ausweis jedoch ein „R“ vor seinem Nachnamen zu sehen. Außerdem kann man in einer weiteren Folge ein „R“ auf seiner Tür zu seinem Büro lesen. Auch sieht man dieses „R“ auf einer seiner Visitenkarten.

Quincy_(Fernsehserie)

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