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Barton Fink

 
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6.40
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1991-08-23
Laufzeit:
116 Minuten
Budget:
$9,000,000
Einspielergebnis:
$6,153,939
Sprachen (im Original):
Englisch
Produktionsfirmen:
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englisch

Regisseur:
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Hollywood-Satire der Coen Brüder. Den New Yorker Stückeschreiber Barton Fink verschlägt es nach Hollywood, um dort ein Drehbuch zu schreiben. Er entdeckt aus seinem Hotel eine Welt voller Schein und Sein, in der die normalste Person sein Zimmer-Nachbar Charlie zu sein scheint.

Handlung

Der kleine Stückeschreiber Barton Fink (John Turturro) scheint es geschafft zu haben. Am New Yorker Broadway werden die Aufführungen seines Stückes Nackte, zerlumpte Chöre von Publikum und Kritik abgefeiert. Sein Thema ist der “kleine Mann von der Straße”.

Kaum beginnt er seinen Erfolg auszukosten, schiebt ihn sein Agent die Karriereleiter ein Stück weiter hoch: Jack Lipniks (Michael Lerner) Film-Firma Capitol Pictures aus Hollywood will, dass er das Drehbuch zu einem Wrestling Film verfasst. Um dem Nachwuchsschriftsteller größtmögliches Vertrauen zu zeigen, gewährt er ihm größte Handlungsfreiheit, da die Schreiber bei Capitol Pictures “König” seien…

Um sein Werk anzufertigen, begibt sich Barton nicht wie von Lipnik gewünscht in ein Luxushotel, sondern ins Earle Hotel, ganz offensichtlich ein Ort, an dem der Zahn der Zeit schon kräftig genagt hat… Angekommen in der etwas heruntergekommenen Lobby dauert es einige Zeit, bis der Hotelpage Chet (Steve Buscemi) erscheint, der ihm versichert sich nach Kräften um ihn und sein Wohlergehen zu bemühen.

Der Nachbar Charlie Meadows

In seinem tristen Zimmer angekommen, dessen einziger Blickfang das gerahmte Bild einer Frau am Strand ist, will Barton gerade mit der Arbeit an seinem Drehbuch beginnen, als Lärm aus dem Nachbarzimmer schallt. Er bittet den Pagen darum für Ruhe zu sorgen. Nur wenige Momente, nachdem dieser seinen Nachbarn um mehr Rücksicht gebeten hat, klopft es an Bartons Tür. Herein kommt ein kräftiger Mann, der sich als Charlie Meadows (John Goodman) vorstellt. Im folgenden Gespräch räumen die beiden Nachbarn ihre Differenzen schnell aus und werden schließlich Freunde. Charlie hilft ihm einige Tage später sogar bei der Arbeit am Drehbuch und demonstriert Barton einige Ringer-Tricks. Am Ende ist er fast ein bischen traurig, als er erfährt, dass Charlie für einige Tage nach New York muss, weil es Probleme im “Head Office” gebe. Doch gibt er Charlie die Adresse seiner Eltern in New York, um bei ihnen unterzukommen.

Bei einem Treffen mit dem Capitol Pictures Producer Ben Geisler (Tony Shalhoub) lernt er auf der Toilette den Schriftsteller W.P. “Bill” Mayhew (John Mahoney) kennen, den er schon lange bewundert. Wobei er sein Heldenbild Mayhews mit jeder weiteren Begegnung mit dem ehemaligen Vorbild weiter revidiert, nachdem er erst feststellen muss, dass dieser ein Alkoholiker ist, der seine Assistentin und Frau Audrey (Judy Davis) offensichtlich verprügelt. Später stellt sich sogar heraus, dass die attraktive Audrey die letzten Werke Mayhews für diesen angefertigt hatte. Im gleichen Maß, wie Bartons Bewunderung Mayhews nachlässt, fühlt er sich mehr zu Audrey hingezogen. Diese scheint die Gefühle zu erwidern, sträubt sich aber dagegen. Nach einem weiteren Treffen mit Lipnik, der endlich erste Ergebnisse sehen will, weiß sich Barton nicht mehr zu helfen und bittet Audrey um Hilfe. Sie willigt ein. Nachts kommt sie zu Bartons Zimmer und erklärt ihm, dass die Streifen in Hollywood alle nach dem gleichen Schema funktionieren und dass sie ihm helfen wird. Während die beiden auf dem Bett sitzend das Vorgehen besprechen, überwältigt sie die Leidenschaft und sie schlafen miteinander.

Die tote Geliebte

Als Barton am nächsten morgen erwacht, muss er schockiert feststellen, dass Audrey tot ist. Blutüberströmt liegt sie leblos neben ihm im Bett. In höchster Panik kommt ihm Charlie zu Hilfe, der die Ruhe bewahrt und zu wissen scheint, was zu tun ist. Leider muss dieser aber kurz darauf schon wieder die Stadt verlassen. Zum Abschied bitter er Barton, auf ein Päckchen mit seinen persönlichen Gegenständen aufzupassen, was dieser selbstverständlich für seinen neuen Freund übernimmt.

Nach einem weiteren Gespräch mit Lipnik kehrt der indisponierte Barton zu seinem Hotel zurück, wo ihn die beiden Polizisten Deutsch (Christopher Murney) und Mastrionotti (Richard Portnow) erwarten. Es stellt sich heraus, dass Charlie in Wirklichkeit der Massenmörder Karl “Madman” Mundt ist, der bekannt dafür ist, seine Opfer zu köpfen. Seine Spur führt hierher, weil die enthauptete Leiche Audreys gefunden worden sei. Die beiden Polizisten wollen nun von Barton wissen, in welcher Beziehung er zu dem Mörder stehe. Er gibt an, ihn flüchtig zu kennen, aber in keinem näheren Kontakt mit ihm zu stehen.

Charlies Rückkehr

Es zieht etwas Zeit ins Land und der Zuschauer sieht Barton wieder, als sich dieser auf einer Party amüsiert, nachdem er das Drehbuch zum Wrestlingfilm vollendet hat. Leider übertreibt er es auf der Feier und löst eine Matrosen-Schlägerei aus, weil er einem Seemann den Tanz mit seiner Tanzpartnerin verwährt. Als er etwas derangiert wieder im Earle-Hotel ankommt, erwarten ihn abermals die beiden Polizisten, die gerade einen Blick in sein vollendetes Skript werfen. Während der Vernehmung Bartons, bei dem sie ihm sogar eine fetische, sexuelle Beziehung zu Charlie unterstellen, scheint es im ohnehin schon schwülen Hotel immer heißer zu werden.

Wie aus dem nichts erklingt die Fahrstuhl-Glocke. Die beiden Polizisten sind sicher, dass es nur Charlie sein kann, lassen von Barton ab und lauern bewaffnet im Flur. Die Tür des Fahrstuhls öffnet sich und Flammen lodern hervor. Einen Moment später steigt Charlie mit einer Tasche aus dem Aufzug. Die Polizisten fordern den Killer mit gezogener Waffe auf, seine Tasche fallen zu lassen. Der denkt nicht daran und zieht stattdessen ein Gewehr, feuert auf die beiden Polizisten und tötet sie schließlich.

Die Frau am Meer

Danach betritt er Bartons Zimmer, um sich nach einem kurzen Disput mit ihm zu unterhalten. Er erklärt ihm, nicht verrückt zu sein und dass er ihm besser zuhören solle. Außerdem sei das Paket, welches er zurück gelassen hatte, nicht wirklich seines. Anschließend schließt er, während rings um ihn der Flur in Flammen steht, die Tür zu seinem Zimmer auf und zieht sich zurück. Barton verlässt das Hotel.

In der nächsten Szene versucht Barton wieder einmal erfolglos seine Eltern zu erreichen, ehe er in Lipniks Büro zitiert wird. Dort erklärt ihm Lipnik, der sich zur Armee gemeldet hat, dass sein Skript unerträglich schlecht sei und nie eines seiner Bücher bei Capitol verfilmt werden würde.

Gedankenverloren spaziert Barton mit der mysteriösen Kiste in der Hand am Strand, ehe er eine attraktive Frau im Bikini entdeckt, die sich vor ihm am Strand niederlässt und aufs Meer blickt. Barton ist wie verzaubert von der Unbekannten und fragt sie, ob sie eine Schauspielerin sei. Sie verneint und wendet sich wieder dem Meer zu: Exakt in der Pose, wie die Frau auf dem Bild in Bartons Hotelzimmer…

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet

Quellen

  • Barton Fink in der Wikipedia (engl.)
  • Brigitte Desalm: Barton Fink, In: Peter Körte/Georg Seeßlen: Joel & Ethan Coen, Berlin: Bertz Verlag 2000, S.115ff.

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