US 
 

Casablanca

 
abstimmen
(61 Stimmen)
7.23
bearbeiten Hilfe

Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1942-11-26
Laufzeit:
102 Minuten
Budget:
$950,000
Einspielergebnis:
$10,462,500
Sprachen (im Original):
Englisch
bearbeiten Hilfe

Trailer

Kein Trailer verfügbar.
hinzufügen Hilfe

Kategorien

hinzufügen Hilfe

Schlagwörter

hinzufügen Hilfe

Verweise

 Es wurden noch keine Verweise auf andere Filme festgelegt.
Hilfe

Rückverweise

bearbeiten Hilfe

Alternative Titel

Für diese Sprache wurden noch keine alternativen Namen festgelegt.
Film angelegt von:
unknown
Film zuletzt bearbeitet von:
Hilfe

Filminformationen einbinden

Casablanca gilt als ein Meisterstück. Besetzt mit Humphrey Bogart und Ingrid Bergman ging die politisch durchsetzte Liebesromanze als Meilenstein in die Filmgeschichte ein und zeigt neben einer Dreiecksbeziehung die Stadt Casablanca als Ort, an dem Emigranten aus den verschiedensten Länder zusammentreffen, um auf ein Visum für die Neue Welt zu warten.

Handlung

Ricks Café Americain

In Casablanca warten die Emigranten auf ein Visum, das sie nach Lissabon und von dort aus in die neue Welt bringen soll. Dreh- und Angelpunkt dieser Welt ist Ricks Café Americain: Hier verbringen alle ihren Abend, die einen Namen haben. Rick (Humphrey Bogart), der eigentlich Richard Blaine heißt, genießt unter ihnen den Status eines unnahbaren Chefs. Politisch neutral und nur seinem eigenen Wohlergehen verpflichtet leitet Rick seit einiger Zeit das Café Americain; über seine Vergangenheit weiß keiner bescheid.

Dies ändert sich, als der berühmte Widerstandskämpfer Victor Laszlo (Paul Henreid) mit der hübschen Ilsa Lund (Ingrid Bergman) in die Stadt kommt. Seinetwegen ist auch Major Strasser (Conrad Veidt) nach Casablanca gekommen: Er will verhindern, dass der bereits mehrfach entwischte tschechoslowakische Anführer der Widerstandsbewegung nach Amerika abreist. Capitaine Renault (Claude Rains), der aufgrund der Kollaboration des französischen Vichy-Régimes mit dem Dritten Reich Major Strasser gegenüber verpflichtet ist, soll ihm dabei helfen. Als Machtdemonstration lässt Cap. Renault am ersten Abend mit Major Strasser den Mörder zweier Deutscher in Ricks Café verhaften. Es soll Ugarte (Peter Lorre) gewesen sein, ein Kleingauner, der auf dem Schwarzmarkt die Transitvisa der beiden Deutschen verhökern wollte. Die Transitvisa befinden sich allerdings nicht in seinen Händen – Ugarte hatte sie zuvor Rick anvertraut.

Ilsa Lund und Richard Blaine

So kommt es, dass Rick die Transitvisa im Klavier seines Hauspianisten Sam (Dooley Wilson) versteckt. Als er Ilsa wiedersieht, werden die Erinnerungen an die gemeinsame Vergangenheit lebendig: Die beiden hatten sich in Paris verliebt und wollten kurz nach der deutschen Besetzung die Stadt gemeinsam gen Marseille verlassen. Ilsa war damals nicht am Bahnhof aufgetaucht und hatte sich in einem Brief für eine Trennung ausgesprochen. Rick erfährt, dass Ilsa während der gemeinsamen Zeit in Paris bereits mit Victor verheiratet war. Sie ging aber davon aus, er sei in einem Konzentrationslager ermordet worden, bis sie kurz vor der geplanten Abreise mit Rick von seinem Überleben erfuhr.

Nun bemühen sich Victor und Ilsa um zwei Visa für eine baldige Ausreise nach Lissabon, was Major Strasser verhindert wissen möchte. Um die deutsche Überlegenheit zu demonstrieren, singen die Deutschen in Ricks Café das deutsche Lied Wacht am Rhein, was von den profranzösisch orientierten Emigranten unter Anleitung Laszlos durch lauthalsiges Singen der Marseilleise beantwortet wird. Major Strasser ist empört. Er lässt das Café von Cap. Renault schließen.

Als Ilsa und Victor erfahren, in wessen Händen sich die Transitvisa befinden, bittet Victor Rick um ihren Verkauf. Rick lehnt ab. Schließlich ist es Ilsa, die Rick um die Visa bittet,während sich Victor gemeinsam mit dem österreichischen Kellner des Cafés, Carl (S. Z. Sakall), zu einem Untergrundtreffen begibt. So kommt es endlich zur Aussprache zwischen den beiden. Ilsa gesteht Rick ihre noch währende Liebe und die beiden küssen sich. Sie weiß, dass Victor um des Widerstands willen ein Visum für die Vereinigten Staaten erhalten muss – gleichzeitig kann sie Rick aber kein zweites Mal verlassen. Aus dem Dilemma soll ihr Rick heraushelfen, der nun für “beide denken muss”.

Abreise nach Lissabon

Da das Untergrundtreffen von der Polizei gesprengt wird und sich Laszlo auf der Flucht verletzt, bringt ihn Carl in das Café Americain. Dort wird er von der Polizei überwältigt und grundlos inhaftiert. Rick entwickelt daraufhin einen mutigen Plan: Er überredet Cap. Renault, Laszlo noch einmal freizulassen, um ihn bei der Übergabe der Visa erneut zu verhaften. Somit wäre die Verhaftung legal und Laszlo käme für mehrere Jahre in ein Konzentrationslager. Cap. Renault sagt zu, um mit dieser prestigereichen Verhaftung sein Ansehen bei den Deutschen zu erhöhen. Doch als er Laszlo festnehmen möchte, zückt Rick einen Revolver und zwingt Cap. Renault, am Flughafen anzurufen, um einen reibungslosen Abflug zu gewährleisten. Der Anruf wird zwar getätigt, erreicht aber Major Strasser, der sofort zum Flughafen fährt.

Derweil geht Ilsa davon aus, bei Rick in Casablanca zu bleiben. Am Flughafen lässt Rick aber den Namen Laszlos und seiner Frau in die Transitvisa eintragen und erklärt Ilsa, sie müsse mit Victor abreisen. Andernfalls gerate sie in Gefangenschaft und müsse sehr wahrscheinlich in ein Konzentrationslager. Victor lügt er vor, Ilsa sei am Abend zuvor bei ihm gewesen und habe ihm ihre Liebe vorgelogen, um so die zwei Transitvisa zu ergaunern. So besteigen Mr. und Mrs. Laszlo das Flugzeug. Doch als die Maschine abheben will, kommt Major Strasser angefahren. Kurz bevor er jedoch den Kontrollturm anrufen kann, erschießt ihn Rick. Als daraufhin Polizisten den Flughafen erreichen, hält Cap. Renault jedoch zu Rick und lässt “die üblichen Verdächtigen” verhaften.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet und Literatur

  • Aljean Harmatz: The Making of Casablanca, Hyperion, New York 2002.
  • Andreas Missler-Morell: Ich seh’ dir in die Augen, Kleines – Casablanca. Der Kultfilm, Heyne, München 1998.

Quellen

  • Michael Töteberg (Hrsg.): Metzler Film Lexikon, Stuttgart: Metzler 1995.
  • Günter Engelhard / Horst Schäfer / Walter Schobert u.a. (Hrsg.): 111 Meisterwerke des Films, Frankfurt am Main: Fischer 1989.

Artikel bearbeiten


Empfehlungen

Alle Textinformationen auf dieser Seite sind lizensiert unter den Bedingungen der Creative Commons-Lizenz. Für mehr Informationen, siehe bitte unter Copyright nach. Wir kooperieren mit www.moviepilot.de und tv-browser.org.
Mobile