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Lili Marleen

 
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1981-01-14
Laufzeit:
120 Minuten
Sprachen (im Original):
Deutsch
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Lili Marleen ist eines der Spätwerke Fassbinders. Die Muse des Regisseurs, Hanna Schygulla, spielt darin die Barsängerin Willie, die sich während des Zweiten Weltkrieges in den Juden Robert verliebt und zum NS-Star gefördert wird.

Lili Marleen ist ein fiktiver Spielfilm, der jedoch auf der Autobiographie des deutschen NS-Stars Lale Andersen Der Himmel hat viele Farben beruht.

Handlung

Willie und Robert

Die deutsche Sängerin Willie (Hanna Schygulla) und der Pianist aus gutem Hause Robert Mendelsson (Giancarlo Giannini) lernen sich 1938 in Zürich kennen und verlieben sich ineinander. Während Willie in Bars auftritt, hilft Robert zusammen mit seinem Vater David Mendelsson (Mel Ferrer) deutschen Juden, ihr Vermögen aus dem Deutschen Reich herauszuschaffen und zu emigrieren. David ist strikt gegen die Beziehung zu Willie, die er als nicht würdig erachtet.

Bei einem Auftritt Willies in Zürich fällt sie dem SS-Gruppenführer Hans Henkel (Karl-Heinz von Hassel) und dessen Adjutanten von Strehlow (Erik Schumann) auf. Henkel, der Beauftragte des Reichspropagandaministers Joseph Goebbels in München, begeistert sich für die Sängerin. Als Willie und Robert gemeinsam auf David Mendelssons Vorschlag hin nach Deutschland reisen, fallen sie auf eine Intrige des autoritären Patriarchen herein, der Willie Schulden auflädt, sodass ihr die Einreise in die Schweiz verweigert wird. Auch Robert kann ihr nicht helfen.

So wendet sich die verzweifelte Willie an Hans Henkel in München. Der verschafft ihr einen Auftritt im “Alten Simpl” in Schwabing, wo der Pianist Taschner (Hark Bohm) sie begleitet. Der erste Auftritt wird zwar durch eine Schlägerei verdorben, aber Henkel ist fasziniert von ihrer Stimme und vermittelt ihr eine Aufnahme auf einer Schelllackplatte. Dort nimmt sie in der Nacht vom 31. August auf den 1. September 1939 das Soldatenlied Lili Marleen auf. Während sie die Platte aufnimmt, beginnt der deutsche Angriff auf Polen. Robert ist mittlerweile noch einmal nach Deutschland gekommen, um sich Willies Liebe sicher sein zu können. Die beiden können kurz miteinander reden und werden gleich wieder voneinander getrennt.

Ein Lied wird zum Soldatenschlager

Nach der Einnahme von Belgrad durch die Wehrmacht im April 1941 spielt ein deutscher Sender das Lied Lili Marleen, das sofort zum Hit wird. Täglich wird das Lied vom Soldatensender Belgrad gespielt und erreicht weltweit sechs Millionen Zuhörer. Dies verhilft Willie zu endlosen Auftritten und Bekanntschaften in höchsten NS-Kreisen. Der Führer persönlich schenkt ihr ein Luxus-Apartment.

Eines Nachts trifft sie Robert wieder, der nach Berlin gekommen ist, um jüdisches Vermögen in die Schweiz zu transferieren. Die beiden können eine gemeinsame Nacht verbringen, aber Willie wird von einem Vertrauten Henkels verfolgt. Fortan knüpft auch eine Widerstandsgruppe Kontakte zu Willie: Sie soll eine Tour nach Osteuropa vorschlagen und dort einen Film über Konzentrationslager herausschmuggeln. Willie willigt ein, um Robert ihre Liebe zu beweisen. Henkel hat Willie derweil gewarnt, dass Goebbels das Lied Lili Marleen als “morbide und depressiv” eingestuft hat und Willie nur durch die Gnade Hitlers nicht auf die schwarze Liste gesetzt wird. Außerdem lässt Henkel Robert nach der gemeinsamen Nacht mit Willie verfolgen und festnehmen.

Willie in Gefahr

Henkel lässt auch Willie beobachten und schließlich durchsuchen, da er von dem Film erfahren hat. Doch von Strehlow, der in Willie verliebt ist, nimmt den Film an sich und rettet Willie. Währenddessen sitzt Robert in NS-Haft und bestreitet jegliche Beziehung zu Willie. Er hofft auf die Auslieferung in die Schweiz, die von seinem Vater schon in die Wege geleitet wird. Bei einer Gegenüberstellung verhalten sich Willie und Robert so, als ob sie sich nicht kennen, sodass Henkel und seine Männer davon ausgehen müssen, dass die beiden die Wahrheit sagen. Dies führt letzlich zur Freilassung Roberts. Willie wird aber auf die schwarze Liste gesetzt und das Lied Lili Marleen verboten. Sie unternimmt einen Selbstmordversuch. Robert erfährt davon und kann eine Radiosendung stürmen, auf der er verkündet, Willie sei in einem KZ ermordet worden. Aufgrund dieser Notlüge sehen sich die Nazis daraufhin gezwungen, Willie wieder auftreten zu lassen. Sie darf kurz mit Robert telefonieren und muss danach alle ihre Kräft zusammennehmen, um einen Pressetermin und einen Auftritt zu absolvieren.

Nach dem Krieg ist Willie mit von Strehlow liiert, liebt aber immernoch Robert. Sie reist in die Schweiz, um Robert zurückzugewinnen, der mittlerweile ein erfolgreicher Dirigent ist. Bei einem Konzert trifft sie allerdings auf dessen Ehefrau Miriam (Christine Kaufmann) und flüchtet.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet

Quellen

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