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Die 39 Stufen

The 39 Steps

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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1935-08-01
Laufzeit:
87 Minuten
Sprachen (im Original):
Englisch
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Die 39 Stufen, einer von Hitchcocks britischen Meisterwerken, kreist um das Leitmotiv des unschudig Verfolgten, das in späteren Hollywood- Filmen des Masters of Suspense immer wieder aufgegriffen wurde.

Der Roman des schottischen Schriftstellers John Buchan wurde während des Ersten Weltkrieges in Frankreich geschrieben und insgesamt dreimal verfilmt. Die vierte Verfilmung ist gerade in Planung. Weitere Verfilmungen sind: The 39 Steps von Regisseur Ralph Thomas aus dem Jahre 1959, eine Version aus dem Jahre 1978 von Don Sharp mit Robert Powell und die neueste Version von Robert Towne.

Handlung

Erster Tag: In London

Die Handlung setzt in einer Art Kabarett ein: der Music Hall in London. Der Kanadier Hannay (Robert Donat) wohnt einer Vorführung des unglaublichen Mr. Memory (Wylie Watson) bei, der angeblich jegliche auswendig gelernten Fakten für sich behalten kann. Doch in der Menschenmenge beginnt eine Rangelei, die zur Massenpanik wird, als zwei Schüsse fallen. Nachdem Hannay und eine aparte Dame (Lucie Mannheim) nach draußen entwischt sind, flirtet die hübsche Dame mit ihm und geht daraufhin mit ihm nach Hause. Dort angekommen verhält sich Annabelle Smith, wie sie sich nennt, höchst eigenartig. Sie erklärt dem ungläubigen Hannay, der gerade neu in der Stadt ist, die zwei Schüsse stammten aus ihrem Revolver und sie sei eine Agentin, die von zwei Männern verfolgt wurde. Diese beiden Männer stünden nun draußen vor Hannays Wohnung und seien Komplizen einer feindlichen Macht, die ein Geheimnis namens “Die 39 Stufen” außer Landes schaffen wollten, was sie zu verhindern suche. Durch einen Besuch bei einem mysteriösen Schotten ihrerseits wolle sie ein überaus wichtiges Geheimnisses bewahren. Als letztes warnt Fräulein Smith ihn noch vor einem gefährlichen Mann, dem zwei Glieder am kleinen Finger der rechten Hand fehlen.

In der Nacht wird Fräulein Smith durch ein ihr in den Rücken geworfenes Messer ermordet. Sie kann dem ängstlichen Hannay gerade noch eine Landkarte in die Hand drücken, auf dem ein schottischer Landstrich mit einem Kreis um das Dorf “Alt-Na-Shellach” markiert ist.

Zweiter Tag: Auf dem Weg nach Schottland

Hannay, der von den beiden Mördern beschattet wird, kann in der Kleidung des Milchmannes (Frederick Piper) fliehen und nimmt den nächsten Zug Richtung Schottland. Unterwegs erfährt er aus der Zeitung, dass er wegen Mordes gesucht wird. Als ein paar Männer zusteigen, die augenfällig nach ihm suchen, versucht er sich durch das Küssen einer Blondine (Madeleine Carroll) zu retten. Da die junge Dame ihn unverzüglich verrät, muss Hannay durch das Fenster fliehen. Auf einer Brücke ziehen die Polizisten die Notbremse, um nach dem vermeintlichen Mörder zu suchen. Hannay entgeht ihnen, indem er sich erfolgreich hinter einem Brückenpfeiler versteckt.

Nun muss Hannay durch die schottische Landschaft fliehen. Unterwegs gelangt er zu einem Bauernhaus und darf gegen ein Entgelt bei dem Ehepaar übernachten. Während die junge Ehefrau (Peggy Ashcroft) Hannay helfen will, ist ihr Mann (John Laurie) nur hinter Geld her. Aus Eifersucht, da seine Frau Hannay helfen will und aus Geldgier lässt er Hannay nachts auffliegen, als die Polizei klingelt. Hannay flieht in dem Mantel des Bauern und erreicht nach wilder Verfolgungsjagd mit den Ordnunghütern ein stattliches Anwesen. Bei den Hausherren, den Jordans, sind gerade verschiedene Herrschaften zu Besuch, so auch Sheriff Watson (Frank Cellier). Das Zimmermädchen lässt Hannay herein und vertreibt die Polizisten, die kurz nach Hannay an der Türe klingeln.

Dritter Tag: Bei den Jordans

Nachdem die Gesellschaft sich verabschiedet hat, sprechen sich Hannay und Mr. Jordan (Godfrey Tearle) unter vier Augen. Auf Hannays Bericht hin gibt sich Mr. Jordan als derjenige zu erkennen, dem die zwei Glieder an der rechten Hand fehlen und der im Begriff ist, die lebenswichtigen Informationen außer Landes zu bringen. Daraufhin schießt Jordan Hannay an, der zwar zu Boden fällt, jedoch nicht verletzt ist, da das Gesangsbuch des Bauern noch in seiner Manteltasche steckte und den Schuss abwehrte. Hannay kann fliehen und wendet sich an den Sheriff. Der wiederum hält ihn hin, hat aber schon Scotland Yard gerufen, die Hannay abführen sollen. Wiederum kann Hannay durch einen Fenstersprung entwischen. Er reiht sich in eine Parade ein, die ihn deckt, bis er in einen Saal voller Menschen gerät, wo gerade eine Parteiversammlung im Gange ist. Hannay, den die Parteimitglieder für einen wichtigen Politiker halten, wird auf den Podest gedrängt und hält eine wahnwitzige Rede zur Lage der Nation.

Als auf der Versammlung die Blondine aus dem Zug auftaucht, ruft sie umgehend die Polizei. Nach der Rede wird Hannay abgeführt und soll ins 40 Meilen entfernte Inverary gefahren werden. Pamela, so heißt die Blondine, scheint mehr als entzürnt zu sein Hannay als Zeugin begleiten zu müssen. Als der Wagen an der Abfahrt nach Inverary vorbeifährt, erahnt Hannay die wahre Identität dieser “Polizisten”. Durch den Tumult, den eine riesige Schafsherde auf der Straße verursacht, gelingt es Hannay mit der durch Handschellen an ihn geketteten widerwilligen Pamela zu fliehen. Er bedroht sie mit einer “Pistole”, die sich später als Pfeife herausstellt, und zwingt sie, zu fliehen und sich mit ihm zu verstecken. Pamela glaubt Hannay kein Wort seiner hanebüchenen Geschichte, sieht sich aber gezwungen Hannays Forderung nachzukommen, wohingegen Hannay relativ unbekümmert scheint und ihr eine ungewöhnliche Melodie vorpfeift. So gelangen die beiden zu einem Wirtshaus, in dem sie vorgeben, ein verliebtes Pärchen auf der Flucht vor ihrem Vater zu sein und nehmen sich ein Zimmer.

Vierter Tag: Zurück nach London

In der Nacht kann Pamela aus den Handschellen schlüpfen und will fliehen. Doch von der Galerie aus belauscht sie die zwei Männer, die sich als Polizisten ausgegeben hatten und muss einsehen, dass Hannay die Wahrheit gesagt hat. Die Wirtin (Hilda Trevelyan), die dem verliebten Pärchen kein Unglück bringen will, verleugnet ihre Anwesenheit und rettet sie so vor Jordans Männern. Obwohl Pamela hört, dass Mr. Jordan bereits auf dem Weg nach London sei, weckt sie den friedlich schlafenden Hannay nicht. Fünf Stunden später erwacht er erst. Die Freude über Pamelas Vertrauen weicht sofort dem Ärger über den fünfstündigen Zeitverlust. Die beiden machen sich unverzüglich auf ins Londoner Palladium, wo sie Mr. Jordan vermuten. Dort angekommen geht Pamela – wie zuvor vereinbart – zu Scotland Yard, wo ihr bestätigt wird, dass das Luftfahrtministerium an einer neuen Geheimwaffe namens “Die 39 Stufen” arbeitet. Derweil befindet sich Hannay im Theatergebäude, wo sich die beiden und Scotland Yard treffen. Hannay entdeckt Mr. Jordan in einer Loge, als plötzlich die Melodie einsetzt, die Hannay als Ohrwurm tagelang begleitet hat. Nun wird ihm alles klar: auch hier im Theater tritt Mr. Memory auf! Mr. Jordan will das Geheimnis um die “39 Stufen” aus Mr. Memory herauslocken und es dann außer Landes schaffen.

Doch Hannay kommt Jordan zuvor. Er stellt die Frage nach den 39 Stufen laut. Daraufhin schießt Jordan auf Mr. Memory, der kurz vor seinem Tode noch die Geheimformel für den Bau der Waffe preisgibt, um dann zu sterben. Jordan wird festgenommen. Das Geheimnis ist somit gelöst, Hannays Ansehen wiederhergestellt und Pamelas Herz gewonnen. Hand in Hand verbleiben die beiden hinter der Bühne.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet

Quellen

  • The 39 Steps in der Wikipedia (engl.)
  • Cast&Crew auf: Die 39 Stufen, DVD, Eurostudio 2002, 81min.
  • Le Grand Atlas Hitchcock, Edition Glénat, Issy-les-Moulineaux 2000, ISBN 2-7234-3376-5
  • François Truffaut: Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht?, München: Wilhelm Heyne Verlag 1973, ISBN 3-453-00548-2

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