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Liebe auf der Flucht

L'Amour en Fuite

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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1979-01-24
Laufzeit:
89 Minuten
Sprachen (im Original):
Französisch
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Im Finale "L'Amour en fuite" erleben wir Antoine Doinel ein letztes Mal, wie er sich von Christine scheiden lassen wird. Der Mittdreißiger ist nicht erwachsener geworden und flieht weiterhin vor der Liebe. Parallel dazu begegnet Christine Antoines platonischer Jugendliebe Colette. Ein Fest, Léaud (Antoine), Claude Jade (Christine) und Marie-France Pisier (Colette) über Dekaden begleiten zu können.

Handlung

Antoine (Jean-Pierre Léaud) und Christine (Claude Jade) sind noch immer verheiratet und teilen sich auch die Erziehung des kleinen Alphonse (Julien Dubois). Antoine arbeitet als Korrektor in einer Druckerei, Christine unterrichtet Geige am Konservatorium und arbeitet dazu als Illustratorin – ein Zweitberuf, zu dem sie von ihrer Freundin Liliane gebracht wurde. Antoines neue Flamme, Sabine (Dorothée), arbeitet in einem Plattenladen und würde gerne mehr über ihren Freund erfahren – der stellt sich jedoch quer. Den Scheidungstermin mit Christine vergisst der schusslige Antoine fast, nimmt dann gleichgültig daran teil und beantwortet monoton die Fragen. Vor dem Gerichtsgebäude warten Journalisten, da das Ehepaar Doinel das erste Ehepaar Frankreichs war, das sich in beidseitigem Einvernehmen getrennt hat. In ihrem Enthusisiasmus verweist Christine drauf, dass dies keine giscard’sche Scheidung sei, denn selbst Napoleon habe die Revolutionsgesetze genutzt, um sich vom Joséphine zu trennen.

Auch ansonsten verläuft das Leben Antoines genauso wie vor zwanzig Jahren. Unbekümmert, teilweise verschlossen, lässt er außer Christine, die nun seine “beste Freundin” und Ex-Frau ist, niemanden an sich heran. Er ist vor der Liebe auf der Flucht. Da trifft er eines Tages auf dem Bahnhof Colette (Marie-France Pisier) wieder, seine platonische Jugendliebe. Prompt steigt er zu ihr in den Zug. Colette, die zuvor den Roman Antoines “Les Salades de l’Amour” bei ihrem Geliebten Xavier (Daniel Mesguich) gekauft hat, ist mehr als erstaunt. Die beiden beginnen über die Vergangenheit zu sprechen, die Antoine im Roman sehr verzerrt dargestellt hat. Nach einer kleineren Auseinandersetzung verlässt Antoine per Notbremsenziehung den Zug und eilt nach Paris zurück, wobei er ein Foto verliert. Colette erkennt darauf ein zusammengeklebtes Frauengesicht.

Am nächsten Tag macht Sabine mit Antoine schluss, weil sie seine Inkonsequenz nicht mehr aushält. In neuen Rückblicken erfährt man, wie die Ehe von Antoine und Christine seit dem Ende von “Tisch und Bett” verlaufen ist. Unter anderem begann Antoine eine Liebschaft mit einer Freundin Christines, Liliane (Dani), nachdem er die beiden einer lesbischen Beziehung verdächtigt hatte. Im gemeinsamen Urlaub in Südfrankreich schlief er zum ersten Mal mit Liliane und erklärte daraufhin der empörten Christine, es habe ihn so gerührt, dass Liliane sich ein Buch von ihm geliehen und es dann in Zeitungspapier gewickelt habe. Selbst als Christine Liliane bittet, zu bleiben, geht diese: “Ich kann für Antoine nicht Schwester, Mutter, Geliebte und Pflegerin zugleich sein.”

Um Sabine zurückzugewinnen, schickt Antoine Christine zu ihr. Dort trifft seine Exfrau auf Colette, die das Foto zurückbringen wollte, weil sie ihrerseits herausgefunden hat, dass Sabine Xaviers Schwester ist. Christine und Colette unterhalten sich abermals über Antoine, der seinerseits zufälligerweise auf den ehemaligen Geliebten seiner Mutter trifft. Mit ihm besucht er zum ersten Mal seines Lebens das Grab seiner Mutter und scheint sich ein Stück weit mit seiner grausamen Kindheit zu versöhnen. Christine bringt Antoine das Photo.

Schließlich fasst sich Antoine ein Herz und besucht Sabine in dem Plattenladen. Dort erzählt er ihr wie er eines Tages das zerstückelte Foto von ihrem Gesicht fand und sich in es verliebte. Beide einigen sich darauf, jetzt wenigstens so zu tun, als hätten sie die große Liebe gefunden.

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