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Tisch und Bett

Domicile Conjugal

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(682 Stimmen)
7.01
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1970-09-09
Laufzeit:
94 Minuten
Sprachen (im Original):
Französisch
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Dritter Film des Doinel-Zyklus, mit dem 1959 von Truffaut die "Neue Welle" begründet wurde: 1970 sind Antoine (J.P. Léaud) und Christine (Claude Jade) verheiratet. Alltagsminiaturen in einem Kosmos aus Charme, Ironie, verspielter Leichtigkeit und Grazie. " 'Bed and Board' will turn out to be one of the loveliest, most intelligent movies we'll see in all of 1971" (Vincent Canby, New York Times)

Handlung

Antoine Doinel (Jean-Pierre Léaud) und Christine Darbon (Claude Jade), das junge Paar aus “Geraubte Küsse”, sind nun schon seit einiger Zeit verheiratet. Sie wohnen in geselliger Nachbarschaft in einem alten Wohnhaus, in dem Christine privaten Violinenunterricht erteilt und in dessen Hof Antoine Blumen verkauft. Ab und an sind sie bei Christines Eltern (Daniel Ceccaldi, Claire Duhamel) zum Essen eingeladen und ansonsten geht ihr Eheleben seinen gewohnten Lauf, den Truffaut in etlichen skurrilen Alltagsminiaturen präsentiert. Christine ist dabei weitaus erwachsener als der an Jahren etwas ältere Antoine.

Eines Tages wird Antoine durch Glück bei einer amerikanischen Firma angestellt. Dort soll er fortan die ferngesteuerten Schiffchen auf dem Teich im Vorgarten der Firma betreuen. Antoine, der keine großen Ansprüche ans Leben stellt, nimmt freudig an und muss nun jeden Tag in Vollzeit arbeiten. Als Christine schwanger wird, freut sich Antoine auf seinen Sohn, aus dem er später einmal einen Schriftsteller machen möchte. Die Geburt verpasst er zwar, kommt dann aber noch rechtzeitg, um seinen Sohn auf dem Amt als “Alphonse Doinel” anzumelden, obwohl Christine ihn gerne “Ghislain” genannt hätte.

Nach einiger Zeit lernt Antoine die Japanerin Kyoko (Hiroko Berghauer) kennen, die mit einer Gruppe Japaner die Arbeitsstelle Antoines besichtigt, wobei ihr ein Armband ins Wasser fällt. Antoine beobachtet dies, fischt den Schmuck aus dem Wasser und bringt ihn zu ihr nach Hause. Die junge hübsche Japanerin scheint genau zu wissen, was sie möchte. Kurzerhand wirft sie ihre Mitbewohnerin aus der Wohnung und nutzt die freie Wohnung, um mit Antoine eine Affäre zu beginnen.

Die Affäre dauert an und Christine wird immer misstrauischer. Eines Tages schickt Kyoko Antoine Blumen ins Büro, in denen gefaltete Liebeserklärungen stecken. Der tollpatschige Antoine wirft diese im Hof des gemeinsamen Wohnhauses weg und bemerkt nicht, wie der Nachbarsjunge Christophe die Blumen aufliest und hinauf zu Christine bringt. Beim Füttern des Babys fallen die Zettel aus den Blumen… Als Antoine heimkommt, erwartet Christine ihn sitzend – im Kimono, das Gesicht wie eine Geisha geschminkt. Eine Träne rollt ihr über die Wange. Nach einigen Auseinandersetzungen zieht der trotzige Antoine ins Hotel.

In einer Parallelmontage redet Christine mit Nachbarin Sylvana (Silvana Blasi) über das Scheitern ihrer Beziehung, während sich Antoine mit der Sekretärin Monique (Barbara Laage) über seine Frau unterhält. Als der Ehestreit andauert und sich eine längerfristige, wenn nicht gar endgültige Trennung ankündigt, wird Antoine nervös. Während Christine wieder beginnt auszugehen und ihm die Versöhnung anbietet, weiß Antoine nichts mit sich anzufangen und geht ins Bordell, wo er seinen Schwiegervater antrifft. Mit Kyoko scheint es auch nicht mehr gut zu laufen. Aus dem Restaurant, in dem er mit Kyoko speist, ruft er dreimal Christine an, um sich bei ihr über Kyoko zu beschweren und ihr zu sagen, dass er sie vermisse. Nach dem dritten Telefonat hat diese ohne ihn das Restaurant verlassen und ihm eine Notiz mit Trennungsabsicht hinterlassen.

Ein Jahr später sind Antoine und Christine zwar gute Freunde, streiten sich aber nach wie vor. Sie scheinen angekommen in der kleinbürgerlichen Welt, die Antoine nicht mochte. Die Nachbarin Silvana meint angesichts des Paares “Jetzt lieben sich die beiden wirklich”.

Wissenswertes

  • Woody Allen bediente sich für seinen Der Stadtneurotiker vor allem an jener Szenenfolge, in der sich Claude Jade mit ihrer Nachbarin Silvana und Doinel mit seiner Kollegin Monique über ihre Ehe unterhalten. Die Gegenschnitte als ironische Verweise zur überlappenden Schilderung des Partners, die Woody Allen nutzt, greift François Truffaut wiederum in Liebe auf der Flucht, vor allem in der Schlußszene zwischen Christine und Colette wieder auf.
  • In einer Szene tritt die Figur des Monsieur Hulot auf.

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