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Die unteren Zehntausend

Pocketful of Miracles

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(4 Stimmen)
7.75
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1961-12-19
Laufzeit:
136 Minuten
Budget:
$2,900,000
Einspielergebnis:
$5,000,000
Sprachen (im Original):
Englisch
Produktionsfirmen:
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Wie kann eine versoffene Bettlerin einen Abend als Dame der High-Society durchgehen? Das geht nur im Märchen. Oder in Hollywood. Keiner hat dieses Märchen netter, lustiger und anrührender erzählt, als Frank Capra in “Pocketful of Miracles”.

Handlung

Die alte Bettlerin “Apfel-Annie” (Bette Davis) hat kein Geld, aber ein Alkohol-Problem. Um dieses Elend vor ihrer Tochter Louise zu verbergen und ihr ein besseres Leben zu ermöglichen, hat Äpfel Annie sie schon als kleines Mädchen in ein feines Internat nach Europa geschickt. Finanziert hat sie die Schule durch die Einnahmen aus ihrer Bettelei, dem Verkauf ihrer Äpfel, und dem Geld, das ihr die anderen New Yorker Bettler abtreten. Jede Woche schreibt sie der Tochter Briefe auf feinstem Papier, das ein Angestellter des edlen Marbery Hotels für sie abzweigt. Die Tochter glaubt deshalb, ihre Mutter sei eine ehrenwerte Dame der Gesellschaft.

Äpfel Annie hat neben ihren Bettlern einen großzügigen Gönner. Der Gangster-Boss Dave, den alle nur ehrfürchtig den Lord nennen, (Glenn Ford) glaubt fest daran, dass Annies Äpfel ihm Glück bei seinen Geschäften bringen. Er handelt mit Schnaps – in Zeiten der Prohibbition ein einträgliches Geschäft. Doch jetzt soll die Prohibition abgeschafft warden und Dave, der Lord sieht sein Geschäft in Gefahr. Die Machtverhältnisse der New Yorker Unterwelt müssen neu geklärt werden. Ein schwieriges Unterfangen für das der Lord jetzt mehr denn je Glück braucht. Sehr zu seinem Entsetzen ist Äpfel-Annie aber nicht aufzutreiben, keiner weiß wo sie steckt. Apfel Annie hat einen Zusammenbruch erlitten, auf offener Straße. Sie hat nämlich erfahren, dass ihre Tochter Louise zur Verlobung nach New York kommen möchte. Für Annie eine Katastrophe, denn die ganze Illusion, die sie mühsam über Jahre für ihre Tochter aufgebaut hat, droht aufzufliegen. Louise will nämlich samt ihrem Verlobten und Schwiegerpapa in spe, einem spanischen Grafen aus Barcelona, nach New York zur Verlobungsfeier kommen.

Die Bettler vom Broadway, die sich alle als Louise Paten fühlen, versprechen Anni zu helfen. Aber ihnen ist klar, das die Nummer ein bisschen zu groß für sie ist. Sie bitten also den Einzigen Menschen mit Geld, den sie kennen, um Hilfe: Dave, der Lord, soll als “größter Patenonkel” von Louise seiner Verantwortung gerecht werden. Widerwillig gibt Dave nach – Annies Lüge muss jetzt Wirklichkeit werden, zumindest so lange der spanische Graf in der Stadt ist.

Also wird eine Suite im Marbery samt Butler Hugins gemietet. Beauty-Expertinnen, Coiffeure, Schneiderinnen und Stylisten machen aus der Bettlerin Annie eine elegante Dame. Sogar ein Ehegatte wird organisiert. Der eloquente Trickbetrüger “Richter Blake” mit seinen distinguierten Umgangsformen ist ein fast perfekter Gentleman. Um den spanischen Botschafter kümmern sich die Ganoven von Daves Bande, das selbe gilt für die Klatsch-Reporter. Zwei von ihnen, die etwas zu neugierig waren, lässt der Lord kurzerhand wegsperren. Die Ankunft des spanischen Grafen Romero, seinem Sohn Carlos und Louise ist also geglückt. Doch jetzt will der Verlobte auf einem “kleinen Empfang” mit 100 Gästen die Verlobung bekannt geben. Das Chaos nimmt kein Ende, der logistische Aufwand, den Dave der Lord betreiben muss, ist enorm: Köche werden bestellt, Service-Personal muss her, eine kleine Kapelle angeheuert. Aber woher nimmt man die Higher Society? Dave lässt also alle Halbweltgestalten New Yorks in Queenies Bar antreten. Im Leih-Smokings sollen sie die feine Gesellschaft mimen. Dafür werden Verbeugungen und Knickse geübt, tanzen gelernt und Handküsse trainiert.

Leider ist mittlerweile die Obrigkeit auf Dave und die Aktivitäten seiner Bande aufmerksam geworden. Der Gouverneur des Bundesstaates New York lässt nach den entführten Journalisten suchen, bald hat auch die Polizei schon Queenies Bar umstellt, die Verlobungsfeier im Hotel droht im letzten Moment zu platzen……

Trivia

  • Obwohl der Film 1931 spielt, wird im Film eine Zeitung mit einem Nickel bezahlt, auf den der Kopf Jeffersons geprägt wurde – die gab es in den USA aber erst seit 1938.
  • Ein weiterer Anachronismus fällt beim genauen Hinsehen bei den Autos und Taxis auf. Die stammen nämlich eindeutig aus den 1950ern, wie man auch beim Blick aus Daves Limousine im Hintergrund erkennen kann.
  • Und noch ein Fashion Anachronismus: Hope “Queenie” Lange trägt im Film Stilettos. Aber auch die gab es erst in den 50ern.

Preise und Auszeichnungen

Golden Globe 1962 Bester Schauspieler (Musical/Comedy): Dean L. Morini, Michel Filippi, Cordereau Dye, Ausgezeichnet

Golden Globe 1961 Bester Film – Comedy: Nominiert Beste Schauspielerin – Musical oder Comedy: Bette Davis, Nominiert Bester Schauspieler – Musical oder Comedy: Glenn Ford, Ausgezeichnet

Directors Guild of America 1961 Beste Regie: Frank Capra, Nominiert

Oskar 1961 Bester Nebendarsteller: Peter Falk, Nominiert Bester Film-Song: Sammy Cahn, Jimmy Van Heusen, Nominiert Bestes Kostüm Design, farbig: Edith Head, Walter Plunkett, Nominiert Bestes Kostüm Design: Edith Head, Walter Plunkett, Nominiert

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