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Ein Herz und eine Seele

 
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht
Serientyp:
Serie (staffelbasiert)
Produktionsfirmen:
-
Vorhandene Staffeln:
2
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Als deutsche Variante der britischen Serie Til Death Do Us Part konzipiert, wurde Ein Herz und eine Seele die erste Fernsehserie, die nach dem amerikanischen Sitcom-Format funktionierte und sich mit aktuellen politischen Entwicklungen auseinandersetzte. Auch mehr als 30 Jahre nach der Erstausstrahlung läuft die Serie ständig in 3.Programmen und zu Feiertagen wie z.B. Silvester.

Handlung

Ein Herz und eine Seele beschreibt das Leben der kleinbürgerlichen Familie Tetzlaff im Arbeiterviertel in Bochum während der 1970er. Die Grunddynamik der Serie ergibt sich durch die Charaktere und ihr Zusammenspiel. Der chauvinistische, reaktionäre Familienvorstand Alfred Tetzlaff (Heinz Schubert) und seine einfältige und naive Frau Else (Elisabeth Wiedemann), die zusammen mit ihrer Tochter Rita (Hildegard Krekel) und deren Ehemann Michael (p:44444) in einem Haus leben.

Gleichzeitig verfolgt jede Folge eine Grundhandlung, wie zum Beispiel Urlaubsvorbereitungen, Besuch oder Feiertage, in deren Kontext zeitaktuelle Eriegnisse gesellschaftlicher, politischer oder sonstiger Art angesprochen und kommentiert werden. Der Diskurs hierüber pendelt hauptsächlich zwischen den drei Polen Alfred (rechts und reaktionär), Michael (links) und Else (naiv und unpolitisch).

Figuren

Neben den vier Hauptfiguren tauchen in der Serie die folgenden wiederkehrenden Figuren auf:

Frau Suhrbier: Eine Nachbarin, die immer nur erwähnt und thematisiert, aber nie gezeigt wird.

Rübensahm: Inhaber eines kleinen Lebensmittelgeschäftes

Koslowski: Versicherungsvertreter und scheinbar einziger Freund Alfred Tetzlaffs

Rudi: Wirt der Eckkneipe in der Nachbarschaft der Tetzlaffs, bei dem sich Alfred immer wieder einfindet.

Hintergrundinformationen

Ein Herz und eine Seele entstand nach dem Vorbild der USamerkanischen Serie All in the Family, die wieder auf der britischen Serie Till Death do us part beruht.

Die satirische Natur und gesellschaftskritischen Ansätze der Serie wurden vom Publikum nicht immer als solche verstanden. So erhielt der WDR immer wieder Leserbriefe, die Alfred Tetzlaff lobten als den Mann, der endlich ausspricht, was sie denken.

Die ersten 11 Folgen der Serie wurden in Schwarzweiß gedreht und liefen noch ausschließlich im Dritten Programm des WDR (damals noch WDF). Ab der 12. Folge wurde aufgrund des großen Erfolges in Farbe gedreht und die Serie lief im Abendprogramm der ARD und war damit einem breiteren Publikum zugänglich.

Die zweite Staffel umfasst lediglich 4 Folgen, da nach einem Schauspielerwechsel zweier Hauptfiguren das Interesse der Zuschauer an der Serie stark nachließ. Die meiste Kritik steckte hierbei nicht Helga Feddersen als neue Else ein, sondern Klaus Dahlen, der dem größten Widersache Alfreds, seinem Schwiegersohn Michael, eine gänzlich andere, dümmlichere, weniger zynische Ausrichtung gab.

Die einzelnen Folgen der Serie wurden erst am Ausstrahlungstag aufgezeichnet, so dass aktuelle Ereignisse noch in der letzten Minute ins Drehbuch aufgenommen werden konnten.

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