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Jacob's Ladder - In der Gewalt des Jenseits

Jacob's Ladder

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(4 Stimmen)
8.25
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1990-11-02
Laufzeit:
115 Minuten
Budget:
$25,000,000
Sprachen (im Original):
Englisch, Vietnamesisch
Produktionsfirmen:
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Trailer

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englisch

Regisseur:
Schnitt:
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Jacob Singer ist Vietnamkriegsveretan und arbeitet heute bei der Post in New York. Ihn plagen Visionen, in denen er im Dschungel getötet wird. In seinem Alltag begegnen ihm vermehrt Menschen, die ihm alles andere, als menschlich erscheinen. Auch seine Umgebung wird ihm immer fremder und unheimlicher. Wurde er Opfer eines Drogenversuches? Oder ist er gar schon gestorben?

Handlung

Jacob Singer (Tim Robbins) lebt als Postmitarbeiter geschieden von seiner Frau in New York City. Er ist Veretan aus dem Vietnamkrieg, welcher ihn scheinbar sehr mitnahm. Denn ihn plagen seltsame Visionen, in denen er im Dschungel getötet wird. Auch in seiner Umwelt scheint ihm vieles immer fremder zu werden. Ihn begegnen Menschen, die nicht menschlich scheinen. Auch seine aktuelle Beziehung scheint sich für ihn in dieser Art zu verändern, jedoch leidet Jezzie (Elizabeth Peña) unter Jakobs Wahnvorstellungen. Mittlerweile scheint Jakob wieder bei seiner Familie zu leben, als wäre nichts geschehen. Auch sein Sohn Gabriel ist in der dortigen Welt lebendig, Er ist eigentlich längst tödlich verunglückt. Unter Lebensgefahr versucht er eine schwerwiegende Verschwörung aufzudecken. Vietnamsoldaten sollen mit einer Droge, der “Leiter”, manipuliert worden sein. Nur noch Louis (Danny Aiello), Jacobs Chiropraktiker, scheint ein verständnisvolles Wesen für ihn zu sein. Er ist der einzige, dem er noch vertrauen kann. Die Handlung des Filmes lässt mehrere Interpretationen zu. Womöglich wurde Jacob bereits im vietnamesischen Dschungel getötet wurde, und steigt nun als geistiges Wesen zwischen Himmel und Hölle hin und her. Die unmenschliche Umwelt Jacobs kann aber auch als “Vorhölle” oder “Fegefeuer” des im Sterben befindlichen Jacob angesehen werden. Durch krampfhaftes Festhalten nimmt er die Boten des Jenseits als Wesen der Hölle war. Die in den Film durch Louis vorgebrachte Botschaft eines mittelalterlichen Mystikers besagt, dass diejenigen, die loslassen können, den Übergang zum Jenseits nicht als Hölle, sondern als Erlösung wahrnehmen.

Hintergründe

Nach einhelliger Kritikermeinung ist der Regisseur Adrian Lyne die falsche Wahl gewesen, um das Drehbuch zu inszenieren. Das Buch des Autors Bruce Joel Rubin, das sich stark religiösen Themen widmet, verliert dadurch viel. Einen ähnlichen Handlungsaufbau weist die Kurzgeschichte “Ein Vorfall an der Owl-Creek-Brücke” von Ambrose Bierce (1890) auf, in der ein Soldat im amerikanischen Bürgerkrieg scheinbar seiner Hinrichtung entkommen ist, was sich am Ende jedoch als Halluzination während seines Todeskampfs herausstellt. Dem Plot in Jacobs Ladder ähnelt auch der Film Tanz der toten Seelen (Carnival of Souls) aus dem Jahre 1962.

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