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Berlin. Die Sinfonie der Großstadt

 
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7.00
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1927-09-23
Laufzeit:
69 Minuten
Sprachen (im Original):
Deutsch
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    Berlin, Symphony of a Big City
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    Berlin: A Symphony of a Big City
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    Berlin: Symphony of a Great City (USA)
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    Berlin, Sinfonie einer Großstadt
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    Berlin. Die Sinfonie der Grossstadt
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unknown
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Walter Ruttmanns dokumentarischer Schwarz-Weiß-Stummfilm Berlin: Die Sinfonie der Großstadt zeigt einen Tag in der Großstadt Berlin der 1920er Jahre. Er ist ein Dokument des industriellen Aufschwungs sowie der Lebens- und Arbeitsverhältnisse zu dieser Zeit.

Handlung

Der Film beginnt mit einer Zugfahrt. Eine Dampflokomotive fährt durch Wiesen, Lauben- und Wohngebiete in die Stadt hinein und grenzt so die Großstadt ab. Nach einem Schwenk über die Dächer Berlins zeigt der Film die Straßen der Stadt, immer wieder unterbrochen durch das Bild einer Turmuhr. Langsam füllen sich die morgendlich leeren Straßen mit Menschen auf ihrem Weg zur Arbeit. Der Film erzählt von Arbeitern, Angestellten und Schulkindern, Kommerzienräten, Mannequins und Bettlern. Von Autos, Straßenbahnen und D-Zügen, Liebe, Hochzeit und Tod, Schlachthof, Wannsee und Zoo. Vom Rhythmus der Großstadt mit all ihren Kontrasten. Mit dem fortschreitenden Tag, wird auch der Rhythmus der Stadt und zugleich des Films immer schneller. Auch die Blenden von den Straßen zu Fabriken und in die Büros gewinnen an Geschwindigkeit. Mit dem 12-Uhr-Glockenschlag fällt die Geschwindigkeit in sich zusammen und nimmt erst am Nachmittag erneut an Rasanz zu. Am Abend schließlich halten die Maschinen in den Fabriken an, und die Stadt wechselt ihre Kleider. Leuchtreklamen erhellen die Einkaufsstraßen und werfen Licht auf Revuen, Theater, Kneipen und auf das abendliche Glücksspiel. Jetzt zeigt Walther Ruttmann Freizeitaktivitäten am Wasser und im Park. Abends kehrt auch die Kamera in die Vergnügungsetablissements der Stadt ein, bevor eine weitere Zugfahrt den Abschluss bildet.

Zu sehen sind fast nur ungestellte Außenaufnahmen. Die Kamera sieht die Brötchen auf einem Backblech in einer Bäckerei hüpfen, zeigt die Füße der Arbeiter, die zur Arbeit schreiten, Soldaten und Rinderherden. Sie verliert sich im Verkehr am Potsdamer Platz, steht inmitten einer Kundgebung, bewegt sich auf eine Frau zu, die – die einzige fiktive Szene des Films – Selbstmord begeht.

Ruttmann konzipiert seinen Film als dokumentarisches Kunstwerk, das die Großstadt Berlin als lebenden Organismus zeigt. Das langsame Erwachen der Stadt, die Hektik des Tages und das langsame Ausklingen am Abend sind eine Analogie zu einer Symphonie, unterstrichen durch musikalische Untermalung und Filmschnitt.

Für die damalige Zeit ungewöhnlich, setzt Walther Ruttmann viele schnell aufeinanderfolgende Schnitte ein, um die Lebendigkeit und Hektik der Stadt zu versinnbildlichen. Als einer der ersten symphonischen Filme nutzt Berlin: Symphonie einer Großstadt, die in den 1920er Jahren neue technische Möglichkeit, Filme taktgenau zu schneiden und auf eine zusammen mit dem Film produzierte Musik hin abzustimmen.

Weiterführende Informationen

Quellen und Literatur

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