Serie 

Lindenstraße

 
(Durchschnitt)
8.40
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht
Serientyp:
Seifenoper
Gesamtspielzeit:
0 Minuten
Produktionsfirmen:
-
Vorhandene Teile:
1
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Die vom WDR produzierte Wochenserie Lindenstraße zählt zu den beliebtesten Serien im deutschen Fernsehen. Seit ihrer ersten Ausstrahlung im Jahre 1985 zeigt sie Sonntag für Sonntag das Leben der Bewohner der Lindenstraße, mit all seinen Höhen und Tiefen. Die Lindenstraße ist hierbei eine fiktive Straße in München.

Handlung

Die Handlung der Serie Lindenstraße besteht aus der Darstellung des Alltags der Bewohner eines Straßenzugs. Der Allerweltsname Lindenstraße zeigt, dass sich die Handlung in ganz Deutschland so oder so ähnlich abspielen könnte. Die Darstellung der unterschiedlichen Probleme, Höhen und Tiefen einzelner Familien der Straße nahm mit den Jahren den Charakter einer Biogaphie an. In diesem Sinne kann man regelrecht das Leben eines Darstellers über die Jahre hindurch begleiten, etwa ein Kind beim Großwerden zusehen. Die Familien entstammen alle einer bürgerlichen Mittelschicht. Zum Ausdruck kommen neben ihren alltäglichen Sorgen auch Probleme im größeren, aktuellen gesellschaftlichen Kontext. Stets wird der soziale Zusammenhang gewahrt und es werden in einer Folge mehrere Familien beobachtet. Fast immer ist der Spieltag ein Donnerstag. Es existieren aber auch sogenannte Feiertagsfolgen, die auf die entsprechenden Feste Bezug nehmen.

Die Serie prägen die Familie Beimer-Schiller, Beimer-Ziegler und Zenker, in denen Kinder wohnen. Es leben in der Lindenstraße aber auch Paare ohne Kinder sowie Wohngemeinschaften. Zusätzliche Bestandteile des Straßenkosmos sind eine Arztpraxis eines Dr. Ernesto Stadler, das griechische Restaurant “Akropolis” sowie das “Cafe Bayer”. Helga Beimer betreibt mit Erich Schiller ein Reisebüro, andere Bewohner betreiben ebenso diverse Einzelhandelsgeschäfte. Neben einem Darstellerkern treten eine fast unzählbare Anzahl an Darstellern im Serienverlauf in gewissen Abständen auf und wieder ab.

Das charakteristische an der Serie sind die langen Handlungsstränge und dramaturgischen Bögen, die in manchen Fällen sogar über Jahre hinweg ausgehandelt werden. So werden etwas Stück für Stück sich anbahnende Ehekrisen deutlich, so wie bei den Ehepaaren Schildknecht, Beimer und Sperling. Genau so bekommen die Probleme der jungen Generation ihren Platz, als da wären Liebeskummer, Sexualität, Essstörungen und Drogen. In allem spielt der Bezug zur bundesdeutschen Realität stets eine Rolle. Aktuelle Gesprächsthemen, wie Wahlen, Emanzipation von Frauen und Homosexuellen oder medizinische Errungenschaften, werden zeitentsprechend mit eingebaut. Ebenso wird auch das politische Engagement mancher Bewohner dargestellt, alles stets mit realem Bezug. Nicht selten wurden, nach Möglichkeit, Szenen tagesaktuell nachgedreht, etwa bei wichtigen politischen Umbrüchen oder großen Katastrophen.

Hintergrund

Die Serie gilt als die erste deutschsprachige Verwirklichung des amerikanischen Konzepts der Soap Opera. Die erste Folge wurde am 08. Dezember 1985 ausgestrahlt. Seit dem folgte jede Woche eine Folge, die 1000. am 30. Januar 2005. Regulärer Sendeplatz ist seit dem 13. März 2005 sonntags um 18:50 auf der ARD. Mit über 1250 Folgen (Stand Ende 2009) und ihrer ununterbrochenen Sendedauer von über 25 Jahren ist die Serie Lindenstraße die erfolgreichste des deutschen Fernsehens. Erfunden wurde das Serienkonzept von Hans W. Geißendörfer, der anfangs auch Regie führte. Seine Produktionsgesellschaft „Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion GmbH (GFF)“ produziert die Serie bis heute. Die Regie wechselt seit dem in gewissen Abständen. Die Serie wurde nicht in Staffeln eingeteilt. Jede Folge endet mit einem Cliffhanger, der den Bezug zur darauffolgenden Episode gibt. Die Handlungen werden in Münchner Studios gedreht, sämtliche zu sehende Straßenfassaden sind leere Kulissen.

Hauptcharaktere (Auswahl)

Während der letzten 24 Jahre haben unzählige Schauspieler an der Lindenstraße mitgewirkt. Die wichtigsten sind:

Trivia

  • In der Lindenstraße konnte man das erste Mal im deutschen Fernsehen einen gleichgeschlechtlichen Kuss sehen.
  • Kurz nach seinem Durchbruch im Kino ließ sich der bis dahin weitgehend unbekannte Seriendarsteller Til Schweiger aus dem Plot wieder herausschreiben.
  • Der Titel der jeweiligen Folge erscheint im Vorspann auf Deutsch, darunter in zwei wechselnden anderen Sprachen.
  • 1989 erhielt Lindenstraße den Bambi für die “realistische Darstellung des deutschen Alltagslebens”
  • 1998 folgte die Goldene Kamera als erfolgreichste deutsche Fernsehserie
  • 2001 Adolf-Grimme-Preis in Gold

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