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Hexenkessel

Mean Streets

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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1973-10-02
Laufzeit:
110 Minuten
Budget:
$500,000
Sprachen (im Original):
Englisch
Produktionsfirmen:
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englisch

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Der Film gilt als künstlerisch wegweisende Regiearbeit Martin Scorseses. Mit seiner experimentellen Leichtigkeit dokumentiert der Gangsterfilm die Regeln und Gesetze des italo-amerikanischen Kleinkriminellen-Milieus der 60er Jahre.

Mit Means Street gelang Martin Scorsese sein künstlerischer Durchbruch. Einen richtungsweisenden Anstoß zu Means Streets bekam er durch den Regisseur und Schauspieler John Cassavates. Die herausragende Figur der New Hollywod-Bewegung riet dem talentierten Nachwuchsregisseur ein eigenständiges Projekt durchzuziehen und nicht wie zuvor Kommerzfilme zu machen. Heraus kam ein sehr persönlicher, stark autobiographisch geprägter Film. Nicht nur die Hinweise auf den Katholizismus sind ein Indiz für Scorseses Vergangenheit. Vor allem die detaillierten Beschreibungen des Milieus und der Charaktere beruhen auf eigenen Erfahrungen des Regisseurs und Autors.

Handlung

Charlie Cappa (Harvey Keitel) ist ein zuverlässiger Kleinkrimineller, der für seinen Onkel (Cesare Danova) Schulden und Schutzgeld eintreibt. Er hat sich an die unerbittlichen Gesetze der Straße gewöhnt und respektiert sie. Johnny Boy (Robert De Niro) stellt das genaue Gegenteil dar: Er ist leichtlebig, verwettet Geld, das ihm nicht gehört, und interessiert sich für Frauen und schicke Kleider.

Trotz der charakterlichen Unterschiede sind die beiden gute Freunde und halten fest zusammen. Selbst als Johnny Boy gegen die Gesetze der Strasse verstößt, da er seinem Gläubiger Michael (Richard Romanus) seine wöchentlichen Raten nicht zahlt, hält Charlie zu ihm. Charlie gelingt es Michael zu beschwichtigen. Aber dieser droht mit Konsequenzen, wenn Johnny Boy weiterhin die Rückzahlung der Schulden verweigert. Da Johnny nichts unternimmt, um das nötige Geld aufzutreiben, spitzt sich die Situation immer mehr zu.

Nachdem Johnny seinen Gläubiger, Michael, ein weiteres Mal beleidigt, versuchen die beiden Freunde gemeinsam mit Charlies geheimer Liebe, der Epileptikerin Teresa (Amy Robinson) New York zu verlassen.

Weiterführende Informationen

Wissenswertes

  • Das Bild des wasserspeienden Hydranten verweist auf Scorseses Vorbilder. Dieses Motiv übernahm er aus den Sozialdramen der dreißiger Jahre.
  • Ursprünglich wollten die Geldgeber Jon Voight in der Rolle des Charlie sehen, aber der lehnte das Angebot ab. Schließlich nahm man Harvey Keitel unter Vertrag, mit dem Scorsese bereits gedreht hatte.
  • Der Film basiert auf einem Script mit dem Arbeitstitel “Season of the Witch”, das Scorsese und sein Co-Writer Mardik Martin in den 60er Jahren schrieben.
  • Der Film ist ein typisch New Yorker Film. Tatsächlich fand ein Großteil der Dreharbeiten aus finanziellen Gründen in Los Angeles statt.
  • Obwohl die Geschichte im italo-amerikanischen Milieu spielt, waren nur die Schauspieler Robert De Niro und Cesare Danova italienischer Herkunft.
  • Zur Finanzierung des Filmes schickte Scorsese das Drehbuch dem Produzenten Corman. Dieser war bereit das nötige Geld zu liefern. Jedoch forderte er, dass der Film nicht im italo-amerikanischen Milieu sondern im afro-amerikanischen Milieu spielen müsste. Scorsese neigte schon dazu das Angebot zu unterschreiben, als die Schauspielerin Verena Bloom ein Treffen mit dem potentiellen Investor Jonathan T. Taplin arrangierte. Dem Tourmanger der Musikgruppe The Band gefiel das Skript und brachte das nötige Budget auf. So konnte Scorsese den Film machen, den er wollte.

Weitere Informationen im Internet

Quellen

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