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4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage

4 luni, 3 săptămâni şi 2 zile

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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 2007-05-17
Laufzeit:
113 Minuten
Sprachen (im Original):
Rumänisch
Produktionsfirmen:
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deutsch

Regisseur:
Kamera:
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Der Gewinner der Goldenen Palme 2007. Die Studentinnen Gabita und Otilia, zwei junge Rumäninnen, leben unter dem rumänischen Ceausescu-Regime, als Gabita schwanger wird und abtreiben will. Verstörendes Zeitdokument nicht allzu ferner Geschichte.

Handlung

Die beiden Freundinnen Otilia (Anamaria Marinca) und Gabita (Laura Vasiliu) teilen sich 1987 im von Diktator Ceausescu regierten kommunistischen Rumänien ein Zimmer im Studentenwohnheim. Ansich haben sie sich mit ihrem Leben arrangiert, sie wissen wen sie ansprechen müssen um zum Beispiel an Zigaretten zu kommen. Wäre nicht Otilia ungewollt schwanger. Sie möchte das Kind nicht und beschließt abzutreiben. Doch Abtreibung ist illegal und somit verboten. Glücklicherweise unterstützt die pragmatische Gabita sie. Nachdem sie sich das Geld von verschiedenen Quellen geliehen und einen Arzt gefunden haben, gilt es sich um das Organisatorische zu kümmern. Eine Freundin vermittelt sie an den Arzt Mr. Bebe (Vlad Ivanov).

Zum ersten Treffen mit dem Arzt erscheint nicht wie verabredet die schwangere Gabita, sondern Gabita. Die gibt sich als Gabitas Schwester aus und erklärt Bebe, dass es einige Kompilkationen gab und sie ein Zimmer in einem anderen Hotel buchen musste, als von ihm gewünscht. Der ist ganz und gar nicht erfreut, scheint aber ohnehin hauptsächlich am Geld der beiden interessiert und willigt mißmutig ein.

Im Hotel

Angekommen im Hotel muss Bebe seinen Ausweis hinterlegen, bevor er in das Zimmer der Mädchen darf. Nach einer kurzen Untersuchung Gabitas ist Bebe drauf und dran die Abmachung platzen zu lassen, da Gabita schon weitaus länger schwanger ist, als am Telefon besprochen und auch Otilia gestehen muss, nicht Gabitas Schwester und nur eine Freundin zu sein. Immer wütender auf die im hilflos ausgelieferten Mädchen diktiert er neue, grausame Bedingungen: Er will mehr als das vereinbarte Geld und darüber hinaus Sex mit den beiden Mädchen. Gabita versucht schuldbewusst wenigstens ihre Freundin vor dem schmierigen Arzt zu bewahren, doch Otilia hat längst verstanden, dass dies die einzige Möglichkeit ist und lässt Bebe über sich ergehen.

Nachdem er fertig ist macht er sich – unter widrigen und äußerst improvisierten Bedingungen an den Eingriff, den er ohne Narkose durchführt. Er lässt Gabita mit spärlichen Instruktionen zurück und verschwindet. Auch Otilia muss Gabita kurz alleine lassen, da sie ihrem Freund Adi (p:39960), der nichts von allem weiß, versprochen hat zu einer Familienfeier seiner Eltern zu kommen. Dort zu spät und sichtlich verstört angekommen ist es ihr unmöglich sich auf die etwas abgehobenen Gespräche der gebildeten Freunde von Adis Eltern einzulassen. Sie ist in Gedanken bei ihrer Freundin, die die schlimmsten Stunden ihres Lebens durchleidet. Als sie diese auch telefonisch nicht erreicht, wird sie unruhig und wil sich aufmachen. Dabei gerät sie in einen Streit mit Adi, der keine Ahnung hat, was seiner Otila an diesem Tag widerfahren ist und ihr Verhalten nicht versteht. Otilia fehlt die Kraft das geschehene in Worte zu fassen und das Vertrauen in Adi, dass er ihr helfen könnte. Sie verlässt ihn.

Nichts ist wie es war

Wieder im Hotel angekommen hat Gabita ihre Fehlgeburt hinter sich gebracht und den toten Fötus ins Badezimmer gebracht. Sie bittet Otilia ihn zu beerdigen. Otilia irrt durch die Nacht um einen Ort zu finden, wo sie das letzte leblose Überbleibsel dieses grausamen Tages verschwinden lassen kann und entsorgt den toten Fötus schließlich.

Erneut zurück findet sie Gabita nicht im Zimmer und befürchtet das Schlimmste. Doch wenig später entdeckt sie die gezeichnete Freundin im Hotel-Restaurant. Sich gegenüber sitzend beschließen sie nie mehr über das Geschehene sprechen zu wollen.

Wissenswertes

  • Gewinner der Goldenen Palme bei den 60. Filmfestspielen von Cannes im Jahr 2007.
  • Erster Teil der geplanten Film-Serie “Tales From The Golden Age”.
  • Der Film soll laut Presse-Info in französischen Schulen gezeigt werden.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet

Quellen

Presseheft vom Filmverleih Concorde

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