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Geh und Lebe

Va, vis et deviens

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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 2005-03-30
Laufzeit:
140 Minuten
Sprachen (im Original):
Französisch
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Bewegendes Drama in französisch-israelischer Koproduktion über einen äthiopischen Jungen, der von seiner Mutter als Jude ausgegeben wird, damit er nach Israel immigrieren kann. Als schwarze Jude wird er zwar von liebevollen Eltern adoptiert, doch muss er viele Demütigungen über sich ergehen lassen, stets auf der Hut, das Geheimnis seiner Identität nicht zu lüften.

In den 1980ern ließ die israelische Regierung etwa 10.000 jüdische Äthiopier nach Israel ausfliegen, da sich in der afrikanischen Region Hungersnöte und Bürgerkriege breitmachten und Israel die Notwendigkeit sah, den Bevölkerungsstand zu stabilisieren.

Handlung

Eine Mutter in einem Lager nahe der Grenze zum Sudan schickt im Zuge dieser Operation Moses ihren achtjährigen Sohn auf, um sich als Jude auszugeben und in Israel überleben zu dürfen. Der Kleine erhält von einer anderen Mutter, die gerade ihren eigenen Sohn verloren hatte, den Namen Salomon und geht mit ihr nach Israel, wo sie zunächst in einem Lager unterkommen. Als Hanna an Tuberkolose stirbt, kommt der Junge in ein Internat. Dort wird er verhaltensgestört und attackiert ständig seine Mitschüler. Er leidet sehr an der Trennung von seiner Mutter und kommt nicht mit den Israelis zurecht, obwohl er die Sprache sehr schnell lernt.

Die Lehrer entscheiden so, ihn in einer Adoptivfamilie unterzubringen. Seine neuen Eltern Yael (Yaël Abecassis) und Yoram (Roschdy Zem) haben bereits zwei Kinder: Dani und Tali. Salomon wird nun Shlomo genannt und integriert sich zunächst nur schwer in die Familie. Doch mit der liebenden Zuneigung seiner Adoptivmutter Yael beginnt der Kleine, sich langsam wohlzufühlen. Dennoch fehlt ihm seine Mutter sehr. Manchmal geht er zu einem Schreiberling, der die Sprache seiner Mutter schreiben kann, und lässt ihr Briefe aufsetzen. Ob diese im Lager im Sudan ankommen, weiß er nicht.

In der Schule stößt Shlomo oft auf Widerstand, der meist rassistisch motiviert ist. Einige der israelischen Juden glauben, die äthiopischen Juden seien “unrein”. Als er sich in ein Mädchen namens Sara (Roni Hadar) verliebt, wird er wiederholt vom Vater des Mädchens dazu aufgefordert, von ihr wegzubleiben. Doch Shlomo wächst zu einem gebildeten jungen Mann heran und Sara verliebt sich in ihn. Dennoch trägt er weiterhin die Bürde in sich, seine Mutter verlassen zu haben und sich als Jude auszugeben, obwohl er keiner ist.

Als sich der Nahostkonflikt zuspitzt, will Yoram, dass seine Söhne in die Armee eintreten. Shlomo weigert sich, was zu einem Konflikt führt. Er verbringt einen Monat im Kibbuz. Daraufhin geht er nach Paris und studiert dort Medizin. Als er zurückkommt, wird er erst in Palästina eingesetzt und dort verletzt. Nach seiner Genesung heiratet er Sara, die für ihn ihre Familie verlassen muss. Als er ihr sein Geheimnis beichtet, ist Sara wütend, denn sie versteht nicht, wieso Shlomo ihr das nie sagte. Es kommt fast zur Trennung, doch Yael weiß einzugreifen.

Nachdem Shlomo im Fernsehen schreckliche Bilder aus den Flüchtlingslagern im Sudan gesehen hat, beschließt er, dorthin zu gehen. Sarah bekommt derweil ihr erstes eigenes Kind. Shlomo arbeitet als Arzt, als er plötzlich unter all den Menschen seine Mutter wiederentdeckt.

Weiterführende Informationen

  • Mehr Filme, die in Israel spielen

Weitere Informationen im Internet

Quellen

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