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Ärger im Paradies

Trouble in Paradise

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(4 Stimmen)
7.25
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1932-10-21
Laufzeit:
83 Minuten
Sprachen (im Original):
Englisch, Italienisch
Produktionsfirmen:
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    Ärger im Paradies
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    The Golden Widow (USA) (pre-release title)
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    The Honest Finder (USA) (working title)
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    Thieves and Lovers (USA) (working title)
Film angelegt von:
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Film zuletzt bearbeitet von:
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Trouble in Paradise ist einer der bedeutendsten Filme des Schaupielers, Regisseurs und Produzenten Ernst Lubitsch - und auch sein persönlicher Favorit unter all seinen Filmen. Das Drehbuch basiert auf Aladar Laszlos Theaterstück "The Honest Finder".

Handlung

Wenn Gaston Monescu (Herbert Marshall) schöne Damen beklaut, ist seine Fingerfertigkeit wie höhere Liebeskunst; für ein romantisches Diner bestellt er den Mond im Champagner und einen unsichtbaren Kellner. So speist er mit Lily (Miriam Hopkins) – unter dem Tisch bestehlen sie sich wie die Raben. Zwei, die zusammengehören, haben sich gefunden, eine gute, bürgerliche Gaunerehe.

Die Versuchung in Sachen Gaunerei heißt Madame Colet (Kay Francis), ist die Witwe eines Pariser Parfumfabrikanten, reich und schön, und lebt in einem Traumhaus zwischen Art Déco und Bauhaus. Gaston bringt ihr eine juwelenbesetzte Abendtasche zurück, die er sie in der Oper hat ‘verlieren’ lassen. Als sie sie kaufte, war ihr die Tasche für 3000 Francs zu teuer, die für 125.000 Francs zauberte ein lächeln auf ihr Gesicht und sie kaufte. Gaston zaubert das gleiche Lächeln auf Madame Colets Gesicht.

Er fertigt, auf Russisch, einen russischen Anarchisten ab und kann als Privatsekretär, der sich vom Lippenstift bis zur Diät um Mariette kümmert, bleiben. Natürlich hat Mariette große Lust auf ihn – und er auf sie und nicht ausschließlich auf den Safe, den er der eifersüchtigen Lily als ehrliches Gangstermotiv für sein Bleiben nennt. Gaston, ganz Herr der Situation, leidet wie ein Hund zwischen zwei Fressnäpfen.

Lily bringt es auf den Punkt: ehrbarer Dieb oder verächtlicher Gigolo. Schließlich riecht ein Dieb den anderen: Der Vorsitzende des Aufsichtrates entdeckt Gastons Vergangenheit, Gaston dessen falsche Bilanzen; zuletzt geht Gaston jedoch lieber mit Lily, mit viel Geld, den Perlen und der Tasche als Souvenir. Mit Mariette wäre es traumhaft gewesen, aber es scheint ihm stillos, sich nach einer Liebesnacht von der Polizei wecken zu lassen. Das kann er Mariette nicht antun – und sich selbst schon gar nicht.

Literatur

  • Herta-Elisabeth Renk: Ernst Lubitsch. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1992, ISBN 3-499-50502-9

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