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Wissenswertes zum Film

  • Der große Erfolg von Alien IV erlaubte es Jean-Pierre Jeunet, einen Film ohne Rücksicht auf finanzielle Zwänge zu drehen.
  • Das Bild, welches Dufayel Mal um Mal kopiert, ist ein Gemälde von Pierre-Auguste Renoir mit dem Titel Le déjeuner des canotiers (dt. Das Frühstück der Ruderer).
  • Die Bilder in Amélies Wohnung stammen vom deutschen Künstler Michael Sowa. Seine Tierbilder beginnen in einer Szene im Film eine Konversation mit Amélie über ihr Liebesleben.
  • Die Tierfiguren, welche die junge Amélie im Wolkenhimmel sieht, stammen aus dem erfolgreichen französischen Kinderbuch La tête dans les nuages (dt. Den Kopf in den Wolken) von Marc Solal und François David.
  • Im Film kommen drei Ausschnitte aus Truffauts Jules und Jim vor. 1. Jules, Jim und Catherine über eine Überführung rennend. 2. Catherine beim Singen von Le Tourbillon. 3. Eine Fliege, welche – offenbar unbeabsichtigt – während einer Kussszene im Hintergrund so über die Leinwand läuft, dass es aussieht, als würde sie im Mund der Frau verschwinden. In Jean-Pierre Jeunet Film wird diese Fliege explizit thematisiert und mit einem Kreis für den Zuschauer hervorgehoben.
  • Wenn Jean-Pierre Jeunet den Erzähler aufzählen lässt, was Amélie mag und nicht mag, verweist er auch auf seinen eigenen Kurzfilm Foutaises (dt. etwa: Dummheiten), in dem sich dieses Prinzip schon einmal findet.
  • Jean-Pierre Jeunet hatte die Rolle der Amélie ursprünglich auf die britische Schauspielerin Emily Watson zugeschrieben, im Originalskript ist ihr Vater ein in London lebender Brite. Da Emily Watson Französischkenntnisse jedoch nicht ausreichend erschienen und es Überschneidungen mit dem Dreh von Gosford Park gegeben hätte, schrieb man das Drehbuch auf eine junge Französin um. Audrey Tautou war die erste, die dafür gecastet wurde.
  • In Paris haben Fans des Films in der Nähe der Kirche Sacré-Cœur die blauen Pfeile aus der Schnitzeljagd-Szene mit Farbe auf die jeweiligen Stellen gemalt.
  • Im englischsprachigen Ausland lief der Film zunächst unter dem Titel Amélie from Montmarte, später einfach unter Amélie.
  • Jean-Pierre Jeunet erklärt in seinem Kommentar auf der DVD, dass die Idee zu einem Fotoalbum weggeworfener Automatenporträts vom französischen Autor Michel Folco stammt, welcher solche Bilder sammelt. Aus gesetzlichen Gründen durfte der Regisseur das Album Folcos im Film jedoch nicht zeigen. Aus diesem Grund wurden eigens für die Produktion Fotoaufnahmen gemacht und sogleich zerrissen, um sie dann, wieder zusammengefügt, in das im Film zu sehende Album einzukleben.
  • Der Rapper Bushido verwendete in seinem Song Zukunft von 2003 ein Sample aus der Anfangssequenz von Amélie.
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