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Der Name der Rose

 
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1986-09-24
Laufzeit:
126 Minuten
Budget:
$20,000,000
Sprachen (im Original):
Englisch, Latein
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englisch

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In der gelungenen Literaturverfilmung des gleichnamigen Mittelalterromans von Umberto Eco klärt der geniale Mönch William von Baskerville mit Witz und kühler Ratio eine Mordserie in einem Kloster auf. Die Komplexität der umfangreichen literarischen Vorlage wurde erfolgreich zugunsten einer spannend-unterhaltsamen Dramaturgie aufgegeben.

Handlung

Der Mönch Adson von Melk (Christian Slater) erinnert sich als alter Mann, wie er im Jahre 1327 als junger Novize zusammen mit seinem Mentor, dem englischen Franziskaner William von Baskerville (Sean Connery), zu einer Benediktinerabtei an den Hängen der Apenninen reiste. Letzterer kommt in delikater Mission: er soll an einer Disputation zwischen Vertretern des Franziskaner-Ordens und päpstlichen Legaten teilnehmen. Darin soll erörtert werden, ob Christus Eigentümer seiner Kleidung war oder nicht. Es geht also um die Frage, ob die Kirche besser Armut predigen und praktizieren sollte oder aber zu Ehren Gottes Reichtum anhäufen und die Menschen mit Macht und Reichtum beeindrucken sollte.

Mordserie

Im Kloster angekommen, ereignen sich dort seit wenigen Tagen merkwürdige Vorfälle: Buch-Illustrator Adelmo (Lars Bodin-Jorgensen) wurde zerschmettert am Fuße des Berges gefunden, obwohl die Fenster darüber nicht zu öffnen waren. Dann findet man den Übersetzer Venantius (Urs Althaus) ermordet in einem Bottich voller Schweineblut. Der Bibiotheksgehilfe Berengar (Michael Habeck) liegt ermordet im Badehaus, der Apotheker Severinus (Elya Baskin) wird erschlagen. Als auch der Bibliothekar Malachias (Volker Prechtel) tot in der Kirche zusammenbricht, ist man überzeugt davon, dass der Teufel seine Hände im Spiel haben muss.

Der scharfsinnige William indes glaubt nicht an diese Theorie, sondern macht sich mit kriminalistischem Spürsinn und Adsons Hilfe an die Untersuchung der Vorfälle. Währenddessen trifft die päpstliche Delegation in der Abtei ein, darunter der Neffe des Papstes Kardinal Bertrand (Lucien Bodard) und der machthungrige Inquisitor Bernard Gui (F. Murray Abraham). Gui macht umgehend drei angebliche Ketzer für die Morde verantwortlich: die Klosterbrüder Remigio de Varagine (Helmut Qualtinger) und Salvatore (Ron Perlman) als auch Adsons Geliebte (Valentina Vargas), deren Name nicht genannt wird. Adson erwischte das Mädchen aus dem Dorf, wie sie Lebensmittel aus der Klosterküche stahl und ließ sich von ihr stumm, aber leidenschaftlich verführen.

Die geheime Bibliothek

Während die Scheiterhaufen schon angezündet werden, findet William einen geheimen Zugang zum Labyrinth der Bibliothek, in dem der greise Bibliothekar Jorge de Burgos (Feodor Chaliapin jr.) über seinen Schatz wacht: den verschollen geglaubten zweiten Band der Poetik des Aristoteles, welcher sich mit der befreienden Macht des Lachens befasst. Der Greis glaubt, dass das Lachen die Furcht besiege und so eine Gefahr für Kirche und Glaube sei. Deshalb bestrich de Burgos die Seiten des Buches mit einem Gift, so dass jeder unbefugte Leser sich daran vergiftete. Als er sich überführt sieht, steckt er die Bücher im Raum an, woraufhin die Bibliothek mit dem gesamten Buchbestand niederbrennt und der Bibliothekar seinen Tod findet. William und Adson entkommen den Flammen mit Not, aber auch Adsons Geliebte kann sich durch den entstehenden Tumult in Sicherheit bringen. Der fliehende Inquisitor Bernardo Gui stirbt bei einem Unfall seiner Kutsche.

Das Kloster brennt nieder. William von Baskerville und Adson machen sich auf den Rückweg, auf dem Adson bereits von dem Bauernmädchen erwartet wird. Doch diesmal bleibt Adson seinem Gelübde treu und entscheidet sich für das Leben als Mönch.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet

Quellen

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