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Minority Report

Minority Report

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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 2002-06-21
Laufzeit:
145 Minuten
Budget:
$102,000,000
Einspielergebnis:
$353,000,000
Sprachen (im Original):
Englisch, Schwedisch
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englisch

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Basierend auf der dystopischen Science-Fiction Kurzgeschichte von Philip K. Dick versucht Tom Cruise seinem eigenen Schicksal aus dem Weg zu gehen. Washington, D.C. im Jahre 2054: John Anderton arbeitet für die Abteilung Precrime, die mittels Präkognition Morde verhindern soll. Der Ärger beginnt, als er selbst als Täter vorhergesagt wird. In 36 Stunden wird er einen ihm unbekannten Mann töten...

Handlung

Washington, D.C. im Jahre 2054. Durch die Hilfe von drei “Precogs” und entsprechender Technologie ist die Stadt seit über sechs Jahren frei von Gewaltverbechen wie Mord. Die “Precogs” sind unter anderem durch medikamentöse Stimulation in der Lage, in der Zukunft geschehende Mordfälle vorauszusehen. Im Departement of Pre-Crime wird dann alles daran gesetzt, dass diese Visionen nicht wahr werden. Departement Chief John Anderton (Tom Cruise) und sein Team sind eine Spezialeinheit, die auf Grund der Visionen der Precogs den zukünftigen Mörder festnehmen, noch bevor er Schaden anrichten kann.

Das äußerst erfolgreiche Departement of Pre-Crime wurde von Lamar Burgess (Max von Sydow) gegründet, der nun den Plan hegt, das System auf das gesamte Land auszubreiten. Doch zuvor soll durch einen Sonderermittler des Justizministeriums, Danny Witwer (Colin Farrell), ausgeschlossen werden, dass das System Fehler produzieren kann. Sowohl Anderton als auch Burgess sehen in ihm einen Eindringling, der ihnen Schaden könnte. Anderton hat vor mehreren Jahren durch ungeklärte Umstände seinen Sohn verloren, woraufhin sich seine Frau von ihm trennte und er gelegentlich Drogen einnimmt. Aus diesem Grund legt Anderton eine überhöhte Motivation als Polizist an den Tag.

Während einer Führung für Witwer durch den “Tempel”, dem Ort an dem die Precogs leben, greift eine der Precogs, Agatha (Samantha Morton), nach John Andertons Arm. In einer Vision zeigt sie ihm einen bereits aufgeklärten Mord. Kurz darauf taucht sein Name als Mörder im Departement of Pre-Crime auf. Anderton soll der Mörder eines Mannes sein, den er nie zuvor gesehen hat.

Nun wird der Jäger zum Gejagten und Polizist Anderton macht sich gemeinsam mit der Precog Agatha auf die Flucht vor seinen eigenen Leuten. Von der Erfinderin von Pre-Crime (Lois Smith) erfährt er von einem so genannten Minority Report (dt. Minderheiten-Bericht), der bei jeder Vision durch Uneinigkeit zwischen den drei Prcogs entstehen kann. Um seine Unschuld beweisen zu können, versucht Anderton gemeinsam mit Agatha diesen Report besorgen.

Interessantes

  • Bei der Vorbereitung des Films engagierte Steven Spielberg eine Gruppe von Zukunftsforschern, die eine Reihe von Zukunftszenarien für das Jahr 2054 ausarbeiteten (unter anderem Douglas Coupland). Die im Film dargestellten Requisiten können daher als Trendprognosen für die zukünftigen Entwicklungen in der Informationstechnik, dem Automobilbau, der Stadtplanung oder der Robotik interpretiert werden.

  • Zum Ende des Films wird nicht ganz geklärt, inwiefern Andertons Erfolg seiner Fantasie entspringt oder der Realität entspricht. Denn er wird in einer Szene im Gefängnis eingesperrt, in eine Zelle, “in der alle seine Träume wahr werden”. Der Film lässt daher die Möglichkeit offen, dass Anderton – ähnlich wie in Brazil von Terry Gilliam – in einer luziden Traumwelt weiterleben muss. Das Happy End könnte somit auch als bitterer Traum gedeutet werden.
  • Es fällt auf, dass auch in dieser Verfilmung einer Dickschen Kurzgeschichte der Rahmen stark verändert wurde, um ausreichend Action unterzubringen. Die hauptsächlich zwischenmenschlichen und psychologischen Aspekte der Kurzgeschichte treten dabei großteils in den Hintergrund. Derselbe Effekt ist auch bei anderen Verfilmungen, wie z.B. Total Recall und Paycheck festzustellen.

Kritik

Der Film ist vieles in einem und keines ganz: deterministische Gesellschaftsvision, individuelles Schuld-und-Sühne-Drama und effektvolle Fluchtgeschichte. Technisch brillant und fesselnd im Konzept, wenn auch sicher nicht für jeden Zuschauer überzeugend. (Lexikon des internationalen Films)

Quellen und Literatur

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