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2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß

 
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 2005-04-07
Laufzeit:
85 Minuten
Sprachen (im Original):
Deutsch
Produktionsfirmen:
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Ein hochsensibles Familienporträt des Regisseurs Malte Ludin über seinen Vater Hanns Ludin, der unter den Nationalsozialisten für die Deportation der Juden in der Tschechoslowakei verantwortlich war und nach dem Krieg die Todesstrafe erhielt. Ludin zeigt in Interviews mit seinen Geschwistern die psychologischen Folgen des Verlusts des Vaters und investigiert auf den Spuren des Nazis Hans Ludin.

Handlung

Malte Ludin ist das fünfte Kind aus einer gutbürgerlichen deutschen Familie und wächst in der Nachkriegszeit auf. An seinen Vater kann er sich kaum erinnern, da dieser die Todesstrafe erhielt, als Malte noch klein war. Heute, als sechzigjähriger Regisseur, macht er sich daran, ein altes Familientabu zu brechen und interviewt seine Mutter wie auch seine Geschwister zu der Vaterfigur. Ludin deckt Traumata auf, die tief im Familienverständnis, aber auch in der deutschen Nachkriegsgeneration verwurzelt sind. “Wir haben von nichts gewusst.” In der Familie Ludin wird selbst die Figur des Vaters vom überzeugten Nationalsozialisten, der direkt unter Hitlers Führung in der Tschechoslowakei stationiert war, zum Widerstandskämpfer stilisiert.

Die Geschwister leiden an der nicht aufgearbeiteten Schuldfrage sowie an der Unvereinbarkeit der Erinnerung an den Übervater, den Menschen Hanns Ludin, und seinen Taten als Verantwortlicher für die Judendeportation nach Auschwitz. Ludin gelingt es, ein einfühlsames Sittenporträt der Deutschen abzuliefern und gleichzeitig anhand seiner eigenen Familie zu zeigen, wie sehr die Schuldfrage des Holocaust auf der Nachkriegsgeneration lastet.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet

  • Filmkritik von Georg Seeßlen auf der Filmzentrale

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