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Jules und Jim

Jules et Jim

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(83 Stimmen)
6.75
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1962-01-23
Laufzeit:
110 Minuten
Sprachen (im Original):
Französisch
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Truffaut verfilmt 1962 die schönste und intensivste Geschichte einer Dreiecksbeziehung, wie sie dem dem damaligen Frankreich noch nicht untergekommen war. Die unvermeidliche moralisierende Empörungswelle folgte - doch der Film ist bis heute ein zeitloser Klassiker geblieben und gehört zu den wichtigsten Filmen des französischen Kinos.

Handlung

Jules und Jim

Der Deutsche Jules (Oskar Werner) und der Franzose Jim (Henri Serre) lernen sich im Paris der Vorkriegszeit kennen. Sie verbindet ihre Liebe zu Shakespeare, zu den Frauen und zum Leben im allgemeinen. Fortan sind sie unzertrennlich. Jim schreibt gar an einem Roman, in dem er und sein Freund nach dem Vorbild Don Quichottes und Sancho Pansas auftreten sollen. Bei einem Diaabend bei Freund Albert (Boris Bassiak) erblicken die beiden eine Steinstatue, auf der ein sonderbares Lächeln liegt. Beide Männer sind umgehend von diesem Lächeln fasziniert und reisen zum Standort der Statue auf eine Mittelmeerinsel.

Zurück in Paris lernen sie eines Abends die schöne Catherine (Jeanne Moreau) kennen. Catherine hat alles, was eine wundervolle Frau für Jules und Jim ausmacht – und dazu noch dasselbe sonderbare Lächeln, was sie an der Statue faszinierte. Jules verliebt sich Hals über Kopf in die lebensfrohe und impulsive Catherine und beginnt mit ihr eine Beziehung. Nach kurzer Zeit macht Jules Catherine einen Heiratsantrag. Bevor sie ihn annimmt, verabredet sich Catherine mit Jim in einer Bar, um mit ihm zu sprechen. Doch sie verpassen sich.

Als der Erste Weltkrieg ausbricht, werden Jules und Jim getrennt und kämpfen nun gegeneinander an der Front. Es sind vier harte, lange Jahre, die sich die Freunde nicht sehen und auch nichts voneinander hören. Nach dem Krieg zieht Jules mit Catherine in den Schwarzwald. Sie heiraten und bekommen eine Tochter.

Das Wiedersehen

Nach dem Krieg erhält Jim, der mittlweile mit Gilberte (Vanna Urbino) liiert ist, von Catherine und Jules die Einladung, sie und ihre Tochter Sabine (Sabine Haudepin) in Deutschland zu besuchen. Jules lebt mittlerweile zurückgezogen, während Jim noch stark traumatisiert vom Krieg ist und erst einmal eine Reise an die Kriegsschauplätze macht. Schließlich erreicht er das Haus seiner Freunde.

Dort scheint nicht alles so unbekümmert zu sein, wie es früher einmal schien. Der bedrückte Jim erzählt seinem Freund, Catherine habe ihn mehrfach betrogen und er fürchte, sie könne ihn und Sabine verlassen. Jules spricht auch mit Catherine, die ihm ihr Leid als Frau zwischen mehreren Männern erzählt. Catherine kann nicht monogam leben und ihrem Mann eine treue und fürsorgende Ehefrau sein. Sie bändelt mit Albert an, der ebenfalls im Schwarzwald weilt, um sich von einer Kriegsverletzung zu erholen. Jim steht nun zwischen den Fronten. Gefährlich wird die Situation, als Catherine beginnt, auch mit Jim zu flirten und sich dieser ebenfalls in Catherine verliebt. Jules kann natürlich nicht die Augen davor verbergen, was in seinem Haus passiert. Er weiß, er kann nicht ohne Catherine leben. Und so gestattet er den beiden, eine Affäre miteinander zu beginnen.

Die Dreiecksbeziehung

Catherine und Jim genießen nun ihre neue Beziehung miteinander, die Jules miterleben muss. Sie beschließen, gemeinsam nach Paris zu ziehen und Kinder zu bekommen. Jim möchte noch ein letztes Mal nach Paris gehen, um sich dort alles zu regeln und trifft dort noch einmal Gilberte. Er kommt viel zu spät in den Schwarzwald zurück, weshalb Catherine eifersüchtig ist und sich noch einmal mit Albert trifft, um mit Jim “quit” zu sein. Auch mit Jules schläft sie noch einmal, was Jim akzeptieren muss.

Als Catherine und Jim in Paris zusammenleben, aber kein Kind bekommen, legt sich ein dunkler Schatten über ihre Beziehung. Bald folgt die Trennung. Catherine kehrt zu Jules zurück und zieht wenige Zeit später mit ihm und Sabine nach Frankreich. Währenddessen bändelt Jim wieder mit Gilberte an, hält aber weiterhin den Kontakt zu Jules und Catherine aufrecht. Auf Catherines Briefe, sie sei nun endlich schwanger, geht Jim nicht ein. Schließlich offenbart er seinen Freunden bei einem Ausflug, er heirate bald Gilberte. Catherine setzt sich daraufhin mit ihm in einen Wagen und fährt sie beide in einem Abgrund in den Tod. Jules beobachtet den Suizid und bleibt alleine zurück.

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