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Der Himmel über Berlin

 
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1987-09-23
Laufzeit:
127 Minuten
Budget:
$2,500,000
Sprachen (im Original):
Deutsch, Englisch, Französisch
Offizielle Website:
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deutsch

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Der Himmel über Berlin ist die avantgardistisch verfilmte Geschichte des verstoßenen Engels Damiel, der sich im geteilten Berlin der 1980er Jahre in die Trapezkünstlerin Marion verliebt und für sie seine Unsterblichkeit aufgibt.

Handlung

Die beiden Engel Cassiel (Otto Sander) und Damiel (Bruno Ganz) wagten es, Gott zu widersprechen, weil dieser sich aufgrund der Jahre 1933-1945 von den Menschen abgewandt hatte. Sie wurden deshalb auf die Erde versetzt. Dort können sie nur von Kindern gesehen werden und beobachten so die Menschen im geteilten Berlin der 1980er Jahre und hören ihre Gedanken.

Als Damiel sich in die Trapezkünstlerin Marion (Solveig Dommartin) verliebt, die mit einem kleinen Wanderzirkus in Berlin gastiert, erwacht in ihm der Wunsch, ebenfalls einen sichtbaren Körper zu haben und als Mensch auf der Erde zu leben. Vor einer Imbissbude lernt er den amerikanischen Schauspieler Peter Falk (Peter Falk) kennen, der zu den Dreharbeiten für einen in der NS-Zeit spielenden Film nach Berlin gekommen ist. Dieser war früher selbst ein Engel und rät Damiel, den großen Schritt zu vollziehen, auch wenn er sein ewiges Dasein zu Gunsten eines irdischen aufgeben müsste.

Als Sterblicher kann Damiel zum ersten Mal Farben sehen (der Schwarz/Weiß-Film wird an dieser Stelle farbig und auch die Sprache Damiels verändert sich), unterschiedlichen Geschmack wahrnehmen, er blutet zum ersten Mal in seinem Leben.

Marion trifft er bei einem Rockkonzert (Musik: Nick Cave) im Hotel “Esplanade” an der Bar. Sie begegnen sich herzlich und vertraut und finden im jeweils anderen ihr Gegenstück. In einer Synthese aus Himmel und Erde zeigt das Schlussbild Marion in der Zirkuskuppel auf einem Seil, welches Damiel am Boden sichert – aus den beiden ist ein Paar geworden.

Remake

Der von Wim Wenders kunstvoll verfilmte Stoff, der teilweise aus der Feder Peter Handkes stammt, erschien 1998 als Remake unter dem Titel Stadt der Engel mit Nicolas Cage und Meg Ryan in den Hauptrollen.

Wissenswertes

  • Das Drehbuch sollte ursprünglich komplett von Peter Handke geschrieben werden. Dieser verweigerte sich dem Wunsch des Regisseurs jedoch, erklärte sich aber einverstanden, einige Kernszenen zu schreiben, welche Wenders dann frei bearbeiten und ausgestalten konnte.
  • Wenders and Alekan nutzen für die Schwarz-Weiß-Aufnahmen einen Seidenstrumpf, der Alekans Großmutter gehörte.
  • Da jegliche Filmaufnahmen an der Berliner Mauer untersagt waren, wurde für den Film eigens eine Replik angefertigt. Zunächst aus Holz gefertigt verzerrte sich die erste Kopie nach Regengüssen so stark, dass eine zweite Replik aus Stein in Auftrag gegeben werden musste.
  • In der Bibliothek lehnt sich Damiel über einen jungen Mann, der auf Hebräisch “Ha’Aretz haita tohu-va-vohu” liest. Es handelt sich dabei um den 2. Vers der Genesis, der in etwa mit „Die Erde lag im Chaos“ übersetzt werden kann.
  • Die Fotografie auf dem Buch, welches der alte Mann in der Bibliothek öffnet, ist eine Aufnahme von August Sander (“Young farmers”).
  • Der Zirkus Alekan ist nach dem Kameramann benannt.

Weiterführende Informationen

Quellen und Literatur

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