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Pans Labyrinth

El Laberinto del Fauno

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(72 Stimmen)
6.72
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 2006-05-27
Laufzeit:
119 Minuten
Budget:
$70,000,000
Einspielergebnis:
$74,483,555
Sprachen (im Original):
Spanisch
Produktionsfirmen:
Offizielle Website:
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El Laberinto del Fauno, das opulent ausgestattete High-Fantasy-Werk des Mexikaners Guillermo del Toro - eigentlich bekannt für Science-Fiction-Horrorfilme - erzählt die Story eines kleinen Mädchens, das sich aus dem faschistischen Spanien in eine Fantasywelt flüchtet. 2007 wurde das Werk mit drei Oscars gekrönt.

Pans Labayrinth spielt im Jahre 1944, und somit nach dem Spanischen Bürgerkrieg und vor Ende des Faschismus, in der spanischen Provinz.

Handlung

Die zwölfjährige Ofelia (Ivana Baquero) und ihre hochschwangere Mutter Carmen (Ariadna Gil) reisen aufs Land, wo sich der Vater des ungeborenen Kindes und zweiter Ehemann Carmens, Hauptmann Vidal (Sergi López) mit seinen Truppen verschanzt hat, um gegen die Guerilla zu kämpfen. Ganz und gar vom Faschismus überzeugt, ist es das Ziel des eiskalten Vidals, die Aufständischen in der Bevölkerung auszumerzen. Ofelia behandelt er von oben herab, während er die von Schmerzen geplagte Carmen nur als Gebärmaschine seines Sohnes betrachtet, der bald das Licht der Welt erblicken wird. Von ihrer manipulierten Mutter vernachlässigt und dem Hauptmann eingeschüchert, flüchtet sich Ofelia in die Welt der Märchenbücher. Nur Mercedes (Maribel Verdú), die gutmütige Haushälterin, scheint zu verstehen, was in dem Mädchen vorgeht.

Denn Mercedes dient zwar vordergründig dem Hauptmann, nutzt aber in Wirklichkeit ihre Position, um die Rebellen mit Informationen zu versorgen. Gemeinsam mit Dr. Ferreiro (Álex Angulo) kämpft sie heimlich für die Sache der Freiheitskämpfer und bemüht sich, diese mit Proviant und Medikamenten zu versorgen.

Die erste Prüfung

Als Ofelia zufällig in ein Labyrinth im Wald gerät und eine lange Treppe hinuntersteigt, trifft sie auf einen Pan (Doug Jones), der ihr weismacht, sie sei die verlorene Prinzessin Moorea aus dem Feenreich. Vor langer Zeit sei sie in der Menschenwelt verloren gegangen. Um dorthin, an die Seite ihres auf sie wartenden Vaters, zurückzukehren, müsse sie nun drei Prüfungen absolvieren. Hierzu erhält sie ein scheinbar leeres Buch, das ihr den Weg weisen soll. Schon am Abend, an dem sie eigentlich an einem Diner des Hauptmanns teilnehmen sollte, entdeckt Orfelia beim Baden, dass der Dampf die Buchstaben sichtbar macht. Eine Karte zeigt dem Mädchen den Weg zu einem alten Baum, unter dem eine dicke Kröte wohnt, welche durch drei Bernsteine getötet werden muss. Orfelia folgt dieser Weisung und kann der Kröte tatsächlich die drei Bernsteine in die Gurgel werfen, sodass diese in einem Schleimbad zugrunde geht und einen goldenen Schlüssel herausspuckt. Der Baum ist somit gerettet und Orfelia hat die erste Prüfung bestanden.

Die zweite Prüfung

Währenddessen erleidet Carmen immer heftigere Schmerzen. Um bei ihrer Mutter zu sein, hat Orfelia keine Zeit für die zweite ihr aufgetragene Prüfung: Sie soll ohne zu essen oder zu trinken in einen unterirdischen Raum hinabsteigen und dort mit dem goldenen Schlüssel ein Fach öffnen, um einen bestimmten Gegenstand zu holen. Nachdem der Pan Orfelia eine Alraune für ihre Mutter gegeben hat, die sie in einen Schüssel mit Milch unter Carmens Bett legen soll, genest die Mutter und Orfelia hat Zeit für die zweite Prüfung. Mit einer Zauberkreide malt sie eine magische Tür an die Wand und steigt zusammen mit drei Feen in die Unterwelt hinab. Dort erwartet sie ein üppiges Buffet und ein schlafendes Monster. Orfelia kann das richtige Fach öffnen und ergattert so einen goldenen Dolch. Doch auf dem Rückweg, den sie beschreiten muss, bevor eine Sanduhr abgelaufen ist, gerät sie in Versuchung und nascht Weintrauben vom Buffet. Das Monster erwacht und tötet sofort zwei der Feen. Orfelia kann gerade noch entkommen.

Die dritte Prüfung

Zwar ist Orfelia nun im Besitz des Dolches, doch der Pan verzeiht ihr nicht den Fehltritt und den Tod der beiden Feen. Orfelia kann durch ihren Fehler nicht mehr die verwunschene Prinzessin sein und muss somit in der realen Welt verbleiben. Dort ergeht es ihr nicht gut: Nachdem der Hauptmann die Alraune entdeckt hat, wirft Carmen diese ins Feuer. Kurz daraufhin wird sie von heftigen Wehen geplagt und stirbt im Kindbett. Der Sohn des Hauptmanns hat so das Licht der Welt erblickt, doch Orfelia bleibt alleine im Landhaus gefangen. Nur Mercedes steht noch zu dem Mädchen. Doch nachdem der Hauptmann auch die Verbindung Mercedes’ zu den Rebellen erahnt hat, gerät auch sie in große Gefahr. Als Vidal sie foltern möchte, um so den Aufenthaltsort der Rebellen zu erfahren, deren Anführer Mercedes’ Bruder Pedro (Roger Casamajor) ist, kann sich die Frau mit dem Küchenmesser befreien und den Hauptmann schwer im Gesicht verletzt. Auf der Flucht wird sie von den Faschisten verfolgt und gerade noch von den Widerstandskämpfern gerettet.

Währenddessen verzeiht der Pan Orfelia und stellt ihr die dritte notwenige Prüfung: sie soll ihren Bruder entführen und ins Labyrinth bringen. Es gelingt Orfelia, das Baby aus dem Zimmer des Hauptmanns zu entführen und ins Labyrinth zu bringen, doch der verletzte Hauptmann verfolgt das Mädchen mit einem Revolver. Dort angekommen verlangt der Pan von dem Mädchen, ihren Bruder zu opfern, um so als Prinzessin wiedergeboren zu werden. Doch Orfelia verweigert diesen Wunsch, da sie nicht das Blut eines Unschuldigen vergeuden möchte. Vidal nimmt Orfelia daraufhin das Baby ab und erschießt sie.

Vorm Labyrinth warten schon Pedro, Mercedes und der Rest der Gruppe. Die Faschisten wurden restlos besiegt. Auch Hauptmann Vidal erkennt nun den Moment seines Todes. Mit dem Baby im Arm läuft Mercedes ins Labyrinth, wo die sterbende Orfelia dennoch ins Reich ihres Vaters übertritt. Sie hat die dritte Prüfung erfolgreich gemeistert: Sie durfte trotz des großen Drucks kein Blut eines Unschuldigen opfern. Somit ist sie als Reinkarnation der Prinzessin bestätigt, verlässt ihre sterbliche Hülle und kehrt in das Reich der Feen ein.

Weiterführende Informationen

Auszeichnungen und Wissenswertes

  • Pans Labyrinth war 2007 für sechs Oscars nominiert und gewann davon drei: für Maske und Ausstattung sowie für die beste Kamera. Den Oscar für den besten fremdsprachlichen Film musste der Film an Das Leben der Anderen abtreten.
  • Ebenso gewann der Film drei BAFTA-Awards, sieben Goyas und zahlreiche andere Preise: Das National Society of Film Critics krönte Pans Labyrinth zum Besten Film des Jahres, mehrere US-amerikanische Festivals – z.B. das San Francisco Film Critics Circle stimmten für den Besten Ausländischen Film des Jahres, die Kameraarbeit von Guillermo Navarro wurde mehrfach gekrönt und auch Maske wie Ausstattung sowie Set Decoration gewannen mehrfach begehrte Preise.
  • Regisseur Guillermo del Toro ist eigentlich für ein anderes Genre bekannt: Er drehte Blade 2 oder Hellboy.
  • Guillermo del Toro erwähnte in Interviews einen starken Einfluss auf den Film durch seinen Film The Devil’s Backbone aus dem Jahre 2001.
  • Die Dreharbeiten für den Film dauerten vier Monate.
  • Die originalgetreue deutsche Übersetzung des Filmes müsste Das Labyrinth des Fauns lauten. Die Umbenennung in Pan ist im Deutschen nicht nachvollziehbar. Im Englischen wurde die Umbenennung durch die Ähnlichkeit der Worte faun (Faun) und Fawn (Rehkitz) begründet.

Weitere Informationen im Internet

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