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La Mala Educación - Schlechte Erziehung

La Mala Educación

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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 2004-05-12
Laufzeit:
106 Minuten
Budget:
$8,500,000
Einspielergebnis:
$40,261,665
Sprachen (im Original):
Spanisch
Produktionsfirmen:
Offizielle Website:
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Eine Hommage an das Genre des Film Noir, in der Almodóvar wieder einmal eintaucht in die spanische Transsexuellen-Szene der 80er Jahre und dabei vor moralischen Tabus nicht zurückschreckt. Erzählt wird aus der heutigen Perspektive eines Möchtegern-Schauspielers und seines Jugendfreundes, ein Regisseur. Dieser wurde als Kind in einem katholischen Internat missbraucht.

Nach der für ihn so typischen schonungslosen und doch einfühlsamen Manier behandelt Pedro Almodóvar in La Mala Educación vielschichtige Themenkomplexe wie Opfer und Täter, Schuld und Sühne, Angst und Hoffnung, Macht und Ohnmacht. Allerdings steht in diesem Film die Männerwelt im Fokus des spanischen Regisseurs, der sich in seinen Filmen sonst eher der Welt der Frauen zuwendet.

Handlung

Im Madrid der 80er Jahre hat der Filmemacher Enrique (Fele Martínez) sich gerade im Filmgeschäft als Regisseur etabliert. Während er nach interessantem Stoff für neue Projekte sucht, kämpft er jedoch immer wieder gegen seine Schreibblockade an.

Eines Tages erhält er Besuch von seinem alten Schulfreund Ignacio (Gael García Bernal), von dem er seit gut 16 Jahren nichts mehr gehört hatte. Es stellt sich bald heraus, dass die beiden Männer ein düsteres Geheimnis verbindet:

In den 60er Jahren hatten beide die katholische Jungenschule von Padre Manolo (Daniel Giménez Cacho) besucht und waren Freunde geworden, nachdem sie gemeinsam ihre Passion für das Kino entdeckt hatten. Der Schulleiter und Literaturlehrer hatte sich damals in den jungen Ignacio (Nacho Pérez) verliebt. Weil dieser aber neben seiner Leidenschaft zum Film auch seinem Freund Enrique (Raúl García Forneiro) verfallen war, wurde Enrique kurzerhand von der Schule geworfen. Seit dieser Zeit war der Kontakt zwischen den Beiden abgebrochen.

Als nun Ignacio Enrique mit “La Visita – Der Besuch” ein Drehbuch präsentiert, das ihre gemeinsame Kindheit auf der Klosterschule, den damaligen sexuellen Missbrauch durch ihren Lehrer und die heimliche Liebe der beiden Jungen thematisiert, ist er gleichermassen schockiert und fasziniert.

Während Ignacio, der von nun an nur noch Ángel genannt werden möchte, eine ganz bestimmte Rolle in dem Stück beansprucht, ist Enrique zunächst überzeugt, dass die Verfilmung der Geschichte ihm nun endgültig zu seinem großen Durchbruch im Filmgeschäft verhelfen könnte. Dennoch stellt sich die Umsetzung des Stückes für die beiden Freunde schwieriger dar, als zunächst erwartet: Zu tief sind die längst vergessen geglaubten Wunden und zu bitter die verdrängten Wahrheiten.

Als Enrique gar die Identität von Ignacio anzweifelt, der so wenig Ähnlichkeit mit seiner damaligen großen Liebe zu haben scheint, fügen sich die Puzzleteile langsam ineinander und offenbaren eine düstere Wahrheit.

Trivia

  • Der mexikanische Schauspieler Gael García Bernal musste zunächst Sprachunterricht nehmen und einen perfekten spanischen Akzent vorweisen, bevor Pedro Almodóvar ihn für Hauptrolle des Films engagierte.
  • Als erster spanischer Film durfte La Mala Educación die 57. Filmfestspielen in Cannes 2004 eröffnen.
  • Pedro Almodóvar arbeitete über zehn Jahre am Drehbuch für diesen Film.

Weiterführende Hinweise

Weiterführende Informationen im Internet

Quellen

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