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Mifune - Dogma III

Mifunes Sidste Sang

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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1999-05-27
Laufzeit:
98 Minuten
Sprachen (im Original):
Dänisch
Produktionsfirmen:
-
Offizielle Website:
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Humorvoll menschlich erzählte Geschichte eines Kopenhagener Yuppies, der auf unbequeme Art mit seiner verdrängten Vergangenheit konfrontiert wird.

“Du kannst dich nicht aus deiner Vergangenheit herauslügen”: Das ist wohl die Grundmelodie dieser romantischen Kömodie, die dem Zuschauer mal durch melancholische Ironie und mal durch groteske Komik vermittelt, dass der wahre Sieg nicht in der glitzernden Welt des Reichtums und des sozialen Prestiges liegt, sondern in den kleinen Gesten des Alltags.

Handlung

Kresten (Anders W. Berthelsen) ist Manager und lebt in Kopenhagen das Leben eines Hochglanz-Yuppies. Am Morgen nach der Hochzeitsnacht mit seiner hysterischen Frau Claire (Sofie Gråbøl) erhält er völlig unerwartet die Nachricht vom Tod seines Vaters, der ihm seinen heruntergekommenen Hof vermacht hat.

Aus Scham über seine ärmliche Herkunft hatte Kresten bisher seine Familie auf dem Land verleugnet. Er verlässt also fluchtartig und ohne weitere Erklärung die Stadt und kehrt zurück in die heimatliche Provinz Lolland.

In Lolland angekommen hat er alle Hände voll zu tun. Nachdem er die Beerdigung seines Vaters organisiert hat, will er möglichst schnell die Dinge abwickeln und in sein altes Leben zurückkehren. Doch da gibt es neben dem verwahrlosten elterlichen Bauernhof auch noch seinen geistig behinderten Bruder Rud (Jesper Asholt). Dieser lebt in seiner ganz eigenen Welt und weigert sich vehement, seine Heimat zu verlassen.

Überfordert mit den alltäglichen Aufgaben, stellt Kresten also die hübsche Haushälterin Liva (Iben Hjejle) ein, die sich um Rud und den Hof kümmern soll. Rud hält Liva für eine Ausserirdische und es dauert nicht lange, bis die zwei sich blendend verstehen.

Doch Krestens Pläne, Liva und Rud auf dem Hof allein zu lassen, werden jäh durchkreuzt: Liva entpuppt sich bald als Luxus-Callgirl aus Kopenhagen, die sich vor den obszönen Anrufen eines vermeintlichen Freiers in die Provinz flüchten wollte. Als wenig später auch noch Livas Bruder Bjarke (Emil Tarding), ein flegelhafter Internatszögling, auf der Bildfläche erscheint, ist das Chaos komplett. Bjarke, renitent und pubertär, ist gerade von der Schule geflogen und quartiert sich selbstverständlich auf dem Hof ein.

Als nun auch noch Krestens misstrauisch gewordene Frau Claire auftaucht, geraten die Geschehnisse aus dem Ruder: Entsetzt über die Verhältnisse und im Glauben, er würde sie mit Liva betrügen, verlässt Claire Kresten und veranlasst zudem seinen Rausschmiss aus der Firma ihres Vaters.

Nachdem Liva Hals über Kopf den Hof verlässt, um ihre Vergangenheit zu verbergen und beinahe vergewaltigt wird, und Bjarke in letzter Sekunde den gutgläubigen Rud vor dem Ertrinken rettet, hat Kresten alle Hände voll zu tun, die neue Patchworkfamilie unter Kontrolle zu bringen…

Titel

Die Idee für den dänischen Originaltitel – übersetzt: “Mifunes letzter Song” – hatte Søren Kragh-Jacobsen im Jahre 1997, als der berühmte japanische Schauspieler Toshiro Mifune aus dem Leben schied. Dieser hatte in seiner Rolle in Akira Kurosawas Film Die sieben Samurai seine Herkunft aus ärmlichen, bäuerlichen Verhältnissen verschwiegen. Genau das tut im Film Mifune auch der Yuppie Kresten, der vor seinen Freunden und seiner frisch angetrauten Ehefrau aus Imagegründen seine wahre Herkunft leugnet.

Weiterführende Information

Weitere Informationen im Internet

Quellen

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