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Keine Sorge, mir geht's gut

Je vais bien, ne t'en fais pas

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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 2006-09-06
Laufzeit:
96 Minuten
Sprachen (im Original):
Französisch
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deutsch

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französisch

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Die 19jährige Lili muss erfahren, dass ihr Zwillingsbruder nach einem Streit mit den Eltern spurlos verschwunden ist. Während dies die Eltern kalt lässt, erleidet Lili ein Trauma und wird anorexisch. Von ihrem Bruder erhält sie Postkarten mit dem Satz "Keine Sorge, mir geht's gut".

Handlung

Die neunzehnjährige Lili (Mélanie Laurent) kehrt aus einem Sprachurlaub in Barcelona nach Paris ins Elternhaus zurück, wo sie erfahren muss, dass ihr Bruder Loïc nach einem Streit mit dem Vater spurlos verschwunden ist. Lili kann nicht fassen, dass ihre Eltern scheinbar kaum leider und sich nicht bemühen, den Jungen zurück nach Hause zu bringen. Sie trifft sich mit einem befreundeten Pärchen, Léa (Aïssa Maïga) und Thomas (Julien Boisselier), die beide aber nicht verstehen, wie sensibel Lili auf das Verschwinden ihres Bruders reagiert.

Als Loïc schon einige Zeit nichts mehr von sich hören lässt, gerät seine Zwillingsschwester in eine tiefe Depression, infolgedessen sie die Nahrung verweigert. In der Schule bricht sie zusammen, sodass der Arzt ihr Bettruhe verordnet. Doch da Lili weiterhin nichts isst, wird sie in die Psychiatrie zu den Anorexikern eingeliefert und unter Isolation gestellt. Dort nimmt sie dennoch weiterhin keine Nahrung auf. Die Eltern, aber auch Léa und Thomas machen sich daher grosse Sorgen um das Mädchen. Doch der Psychiater bringt kein Verständnis für die Angehörigen auf und lässt sie nicht zu Lili. Léa und Thomas dringen deshalb heimlich in Lilis Zimmer ein und versuchen, sie aus dem Krankenhaus zu entführen, was allerdings scheitert.

Erst als ein Brief von Loïc eintrifft, gelangen die Eltern zu ihrer Tochter. Nachdem Lili den Brief gelesen hat, beginnt sie wieder zu essen und darf bald schon wieder nach Hause. In Paris versucht Lili, ihren Alltag weiterzugestalten und beginnt als Kassiererin in einem Supermarkt zu arbeiten. Von Loïc erhält sie ab und an Postkarten aus der französischen Provinz, wo er anscheinend in Bars Gitarre spielt. Er wolle zu sich finden, schreibt er, und nicht mehr das jämmerliche Leben seines Vaters mitansehen müssen. Ohnehin ist das Verhältnis der Familie gespannt, denn Loïc beschimpft seinen Vater immerzu in den Postkarten und Lili macht ihnen Vorwürfe, da sie nicht nach ihrem Sohn suchen.

Als eine Postkarte aus Reims eintrifft, fährt Lili dorthin. In einer Pension erfährt sie, dass ein Mann namens Tellier mit einer blauen Gitarrentasche vor kurzem ausgecheckt habe. Niedergeschlagen kehrt sie nach Paris zurück, wo sie dann eine kleine Wohnung im selben Haus wie Léa und Thomas findet. Léa und Thomas trennen sich kurz daraufhin, wohl auch, da sich Thomas in Lili verliebt hat. Doch Lili versteckt sich weiterhin hinter einer Mauer der Angst und lebt nur von Postkarte zu Postkarte. Als Thomas ihr vorschlägt, mit ihr in die Bretagne zu fahren, sagt Lili ab und fährt lieber an die Creuse. Doch dort entscheidet sie sich wiederum um und reist zu Thomas in die Bretagne, der aber schon an die Creuse gefahren ist, um mit ihr zusammenzusein. Beide treffen sich in St. Aubin und verlieben sich dort ineinander. Doch geschockt muss Lili eines Nachmittags eine schlimme Entdeckung machen: Sie sieht ihren Vater im Regen, wie er eine Postkarte an Lili in einen Briefkasten wirft und sich dann mit dem Auto auf den Weg zurück nach Paris macht. In ihrem Elternhaus konfrontiert sie den Vater mit dieser Neuigkeit und berichtet es ihrer Mutter.

Spoiler

Wissenswertes

  • Mélanie Laurent erhielt für ihre Hauptrolle in diesem Film den César für die Beste Nachwuchsschauspielerin.
  • Der Film hatte in Frankreich über eine Millionen Zuschauer.
  • Kad Merad, der den Vater spielt, vollzieht mit dieser Rolle einen Imagewandel: Zuvor hatte sich der Rockmusiker und Radiomoderator v.a. in komischen Rollen wiedergefunden.
  • Mélanie Laurent und Julien Boisselier sind auf dem Set ein Paar geworden, so wie Lili und Thomas im Film.
  • Die Romanvorlage von Olivier Adam wurde in Frankreich über 60.000 Mal verkauft.1

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet

Quellen

1 Artikel in der FAZ

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