Captain Jean-Luc Picard

 

Jean Luc Picard ist eine fiktive Figur des Star Trek Universums. Als Captain der Enterprise-D und Enterprise-E wurde er einer der herausragendsten Kommandanten der Sternenflotte im 24. Jahrhundert. Obwohl gebürtiger Franzose, sprach er gerne mit einem starken englischen Akzent.

Persönliche Daten:

  • Geschlecht: männlich
  • Spezies: Mensch
  • Geboren: 2305
  • Gestorben:
  • Bruder: Robert Picard
  • Familienstand: ledig
  • Organisation: Sternenflotte
  • Stationen: USS Stargazer; USS Enterprise-D; USS Enterprise-E
  • Rang: Captain
  • Darsteller: Patrick Stewart

Jugend

Jean Luc Picard wurde 2305 in LaBarre, Frankreich, geboren. Er entstammte einer traditionsbewussten Winzerfamilie. Sein, gegenüber dem technischen Fortschritt kritisch eingestellter Vater, hoffte immer, dass Jean Luc das Weingut weiterführen würde. Dieser interessierte sich jedoch schon als Kind mehr für die Wissenschaft und träumte davon, einmal das Weltall erforschen zu können. Er bewarb sich für die Sternenflotten-Akademie, schaffte jedoch erst im zweiten Anlauf die Zulassungsprüfung. Sein älterer Bruder, Robert Picard, übernahm daraufhin die Nachfolge des Vaters.

Picard war in seinen jungen Jahren ein impulsiver und arroganter Fähnrich. Kurz nach Beendigung seiner Ausbildung an der Akademie, zettelte er eine Kneipenschlägerei mit drei Nausikaanern an, in deren Verlauf er ein Messer ins Herz gerammt bekam. Er konnte nur durch eine Notoperation überleben, bei der ihm sein zerstörtes Herz durch ein künstliches ersetzt wurde. Aufgrund dieses Vorfalls änderte Picard dann grundlegend sein Verhalten und sein Auftreten.

Karriere bei der Sternenflotte

Seinen ersten Posten erhielt Picard auf der USS Stargazer, wo er als Steuermann eingesetzt wurde. Als der Captain des Schiffes getötet wurde, übernahm er als junger Lt. Commander provisorisch den Posten des kommandierenden Offiziers. Später machte ihn dann die Sternenflotte offiziell zum Captain des Schiffes, wodurch er zu einem der jüngsten Sternenflottenkapitäne wurde.

2364 wurde Picard zum Captain der neu in Dienst gestellten USS Enterprise-D. Während seines siebenjährigen Kommandos war er an 27 Erstkontakten mit fremden Zivilisationen beteiligt.

Hierbei traf er auch erstmals auf die Borg, die sich zur schlimmsten Bedrohung der Föderation entwickeln sollten. Während 2365 beim Erstkontakt die Enterprise noch fliehen konnte, verlief ein Jahr später das zweite Aufeinandertreffen deutlich dramatischer. Picard wurde von den Borg entführt und assimiliert. Als Locutus sollte er als Mittelsmann zu den Menschen dienen und deren Assimilation vereinfachen. Außerdem gelangten die Borg durch ihn an alle wichtigen Sternenflottentaktiken und –technologien. Dies führte zu der verheerenden Schlacht bei Wolf 359, bei der die Sternenflotte 39 von 40 Raumschiffen verlor. Die Crew der Enterprise schaffte es jedoch, ihren Captain in einer dramatischen Mission zu befreien und die Borg mit Hilfe eines Computerbefehls zu deaktivieren.

Nach der Zerstörung der Enterprise-D wird Picard auch Kommandant der Nachfolgerin, der USS Enterprise-E. Bei einem neuerlichen Angriff der Borg auf die Erde, konnte Picard die Borg-Königin töten und somit sein altes Trauma überwinden.

Im Jahre 2375 widersetzte sich Picard dem direkten Befehl eines vorgesetzten Offiziers. Durch seinen Widerstand konnte er jedoch das Volk der Ba'ku vor einer Zwangsumsiedlung retten und somit die Einhaltung der Obersten Direktive der Föderation bewahren (Star Trek – Der Aufstand).

Wenige Jahre später wurde Picard mit der Enterprise auf eine diplomatische Mission nach Romulus geschickt. Hier traf er auf seinen Klon, Shinzon, dem romulanischen Prätor und konnte diesen gerade noch rechtzeitig von einer Vernichtungsmission gegen die Erde abhalten. Allerdings musste er von seinem Zweiten Offizier Lt. Commander Data in letzter Sekunde gerettet werden, der bei diesem Einsatz zerstört wurde.

Picard und die Borg

Zu den einschneidensten Ereignissen in Picars Leben gehörte sicherlich die Entführung und Assimilation durch die Borg. Durch ihn gelangten sie an wichtige taktische und technologische Informationen über die Sternenflotte und konnten somit den vernichtenden Sieg in der Schlacht von Wolf 359 erlangen. Nach der Rettung durch seine Crew, konnten Picard zwar die Borg-Implantate wieder entfernt werden, er erholte sich aber psychisch nie ganz von diesem Trauma. Neben den erschreckenden Erinnerungen an seine Umwandlung in einen Borg, fühlte er sich vor allem verantwortlich für den Tod der vielen Sternenflottenangehörigen. Auch die Sternenflotte selbst reagierte vorsichtig auf Picard und hielt ihn bei dem neuerlichen Angriff der Borg absichtlich vom Kampfgeschehen fern. Durch eine direkte Befehlsverweigerung konnte Picard dennoch in den Kampf eingreifen und die Borg und ihre Königin besiegen. So rettete er nicht nur die Föderation, sondern konnte auch sein Trauma überwinden (Star Trek – Der erste Kontakt).

Privatleben

Picard hatte eine außerordentliche Vorliebe für Earl-Grey Tee. Daneben galt seine Liebe klassischer Literatur und Musik, sowie der Archäologie. Während seiner Zeit als Captain hatte er einige Affären, die sich jedoch allesamt nicht weiterentwickelten. Eine besondere Bedeutung hatte hierbei sein Verhältnis zur Schiffsärztin Dr. Beverly Crusher. Ihr Mann starb auf der Stargazer unter dem Kommando von Picard, der ihr und ihrem Sohn auch damals die Todesnachricht überbrachte. Sie machte ihn jedoch nie für den Tod ihres Mannes verantwortlich und wurde sogar auf seinem Schiff die medizinische Leiterin. Zwischen beiden entwickelte sich ein enges Verhältnis, aus dem sich jedoch nie eine Beziehung entwickelte. Dennoch gestand Picard Dr. Crusher, dass er in seiner Jugendzeit in sie verliebt war.

Enterprise Schiffe und ihre Crews

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